Mehr Geld für Sinti und Roma dank neuem Staatsvertrag

Stuttgart - Das Land Baden-Württemberg und der Landesverband der Sinti und Roma unterzeichnen am Mittwoch (14 Uhr) in Stuttgart einen neuen Staatsvertrag.

Neuer Staatsvertrag wird am Mittwoch unterzeichnet.
Neuer Staatsvertrag wird am Mittwoch unterzeichnet.  © DPA

Der seit 2014 gültige Vertrag läuft im Dezember dieses Jahres aus. Mit dem neuen Vertragswerk bekommt der Landesverband mehr staatliche Förderung. Sie wächst von derzeit jährlich 500.000 Euro auf 700.000 Euro im Jahr 2019.

Im Jahr 2020 sollen es 721.000 Euro sein. Es ist eine Steigerung dieses Betrags bis 2033 festgelegt. Der Verband will das Geld unter anderem in die Förderung der Kultur und Sprache stecken.

Im Südwesten leben rund 12.000 Sinti und Roma - das sind zehn Prozent der bundesweiten Gesamtzahl. Sie stammen nach Angaben des Verbandes aus dem heutigen Nordwestindien.

Dort waren sie zwischen dem fünften und dem elften Jahrhundert vertrieben worden. In der NS-Zeit wurden Sinti und Roma diskriminiert, verfolgt und getötet.

Winfried Kretschmann (links) und Danieß Strauß unterzeichneten 2013 den Staatsvertrag zwischen Baden-Württemberg und dem Verband deutscher Sinti und Roma. (Archiv)
Winfried Kretschmann (links) und Danieß Strauß unterzeichneten 2013 den Staatsvertrag zwischen Baden-Württemberg und dem Verband deutscher Sinti und Roma. (Archiv)  © DPA

Titelfoto: DPA


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0