Unwetter im Südwesten: Flughafen lahm gelegt, großflächiger Stromausfall

Stuttgart – Drei Verletzte, ein zeitweise lahmgelegter Flughafen, überflutete Straßen und Keller: Über Teilen von Baden-Württemberg haben am Donnerstagabend heftige Unwetter gewütet.

Nach einem schweren Gewitter mit Starkregen stehen Autos auf einem teilweise überflutetem Parkplatz in Mannheim.
Nach einem schweren Gewitter mit Starkregen stehen Autos auf einem teilweise überflutetem Parkplatz in Mannheim.

In der Nacht zum Freitag klangen die Gewitter wieder ab - doch die Verschnaufpause währt nur kurz. Ab Mittag rechnen die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wieder mit Schauern und Gewittern. Lokal herrsche wieder Unwettergefahr, teilte der DWD online mit.

Auf der Autobahn 81 gab es am Donnerstagabend bei Ludwigsburg mehrere Unfälle nach Aquaplaning. In zwei Fällen hatten Autofahrer die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verloren und waren in die Leitplanke gekracht. Beide verletzten sich leicht, teilte ein Sprecher der Polizei in Ludwigsburg mit.

Am Stuttgarter Flughafen wurde ein Fahrzeug, in dem ein Mitarbeiter des Airports saß, vom Blitz getroffen. Der Mitarbeiter wurde in ein Krankenhaus gebracht. Wie schwer er verletzt wurde, blieb zunächst unklar.

Am Stuttgarter Flughafen wurde wegen des Unwetters über Stunden die Abfertigung eingestellt. "Ich gehe davon aus, dass der Betrieb am Freitag normal stattfinden wird", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Reutlingen am Freitagmorgen.

Vor allem in den Bereichen Reutlingen, Esslingen und Mannheim rückte die Feuerwehr am Donnerstagabend zu zahlreichen Einsätzen aus. Keller liefen voll, Straßen waren überflutet.

"Innerhalb von kürzester Zeit waren in Stuttgart Straßen, Keller und Unterführungen überflutet", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Stuttgart am Freitagmorgen. Im Norden der Stadt habe es Stromausfälle gegeben. Die Feuerwehr hatte rund 60 unwetterbedingte Einsätze. Verletzt wurde niemand.

In Aichwald (Landkreis Esslingen) schlug ein Blitz in ein Einfamilienhaus ein. Der Dachstuhl brannte, wie die Polizei mitteilte.

Nach einem starken Regenguss pumpt die Feuerwehr mit einem Saugschlauch an einer Kreuzung der Landstraßen L1188/L1189 nahe der A81 das Wasser aus dem Kreuzungsbereich, der mehrere Zentimeter unter Wasser stand.
Nach einem starken Regenguss pumpt die Feuerwehr mit einem Saugschlauch an einer Kreuzung der Landstraßen L1188/L1189 nahe der A81 das Wasser aus dem Kreuzungsbereich, der mehrere Zentimeter unter Wasser stand.  © DPA

In Kirchheim unter Teck war ein ganzes Wohngebiet ohne Strom - Ursache war offenbar ein Blitzeinschlag, wie ein Polizeisprecher in Reutlingen sagte. Im Landkreis Calw stürzten nach Angaben der Polizei einige Bäume um. Weitere Verletzte gab es nach Angaben der Polizei vom Freitagmorgen nicht.Vor allem in den Bereichen Reutlingen, Esslingen und Mannheim rückte die Feuerwehr am Donnerstagabend zu zahlreichen Einsätzen aus. Keller liefen voll, Straßen waren überflutet.

"Innerhalb von kürzester Zeit waren in Stuttgart Straßen, Keller und Unterführungen überflutet", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Stuttgart am Freitagmorgen. Im Norden der Stadt habe es Stromausfälle gegeben. Die Feuerwehr hatte rund 60 unwetterbedingte Einsätze. Verletzt wurde niemand.

In Aichwald (Landkreis Esslingen) schlug ein Blitz in ein Einfamilienhaus ein. Der Dachstuhl brannte, wie die Polizei mitteilte.

In Kirchheim unter Teck war ein ganzes Wohngebiet ohne Strom - Ursache war offenbar ein Blitzeinschlag, wie ein Polizeisprecher in Reutlingen sagte. Im Landkreis Calw stürzten nach Angaben der Polizei einige Bäume um. Weitere Verletzte gab es nach Angaben der Polizei vom Freitagmorgen nicht.Vor allem in den Bereichen Reutlingen, Esslingen und Mannheim rückte die Feuerwehr am Donnerstagabend zu zahlreichen Einsätzen aus. Keller liefen voll, Straßen waren überflutet.

«Innerhalb von kürzester Zeit waren in Stuttgart Straßen, Keller und Unterführungen überflutet», sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Stuttgart am Freitagmorgen. Im Norden der Stadt habe es Stromausfälle gegeben. Die Feuerwehr hatte rund 60 unwetterbedingte Einsätze. Verletzt wurde niemand.

In Aichwald (Landkreis Esslingen) schlug ein Blitz in ein Einfamilienhaus ein. Der Dachstuhl brannte, wie die Polizei mitteilte.

In Kirchheim unter Teck war ein ganzes Wohngebiet ohne Strom - Ursache war offenbar ein Blitzeinschlag, wie ein Polizeisprecher in Reutlingen sagte. Im Landkreis Calw stürzten nach Angaben der Polizei einige Bäume um. Weitere Verletzte gab es nach Angaben der Polizei vom Freitagmorgen nicht. Passagiere und Mitarbeiter warteten am Abend in Flugzeugen, Fahrzeugen oder im Gebäude. Mehrere Flüge wurden annulliert.

UPDATE: 10.16 Uhr

Ein Vorfeldmitarbeiter des Stuttgarter Flughafens ist nach einem Blitzeinschlag auf dem Flughafengelände vorsorglich zur Beobachtung in ein Krankenhaus gekommen. "Es geht ihm gut", sagte eine Sprecherin des Flughafens am Freitag. Nach Angaben der Polizei in Reutlingen war der 35-Jährige auf dem Vorfeld unterwegs, als ein Blitz in seiner Umgebung einschlug. Dadurch habe der Mann einen Stromschlag bekommen. Er konnte aber noch selbstständig zum Flughafengebäude zurückkehren. Zunächst hieß es, der Mitarbeiter des Airports habe in dem Fahrzeug gesessen, als der Blitz einschlug.

Laut Polizei war der Mann wohl auf dem Vorfeld damit beschäftigt, ein Flugzeug mit Gepäck zu beladen. "Er hatte wohl nicht mitbekommen, dass die Abfertigung der Maschinen kurz vorher eingestellt worden war", sagte ein Polizeisprecher in Reutlingen. Kurz darauf sei dann der Blitz eingeschlagen.

Auch der Flughafen Stuttgart bestätigte den Vorfall. Eine Sprecherin sagte, der Arbeiter habe aus rund 50 Metern Entfernung beobachtet, wie ein Blitz in ein Fahrzeug einschlug. Dass der Mann dann in eine Klinik gebracht wurde, sei ein normaler, vorsorglicher Ablauf in so einem Fall, sagte die Sprecherin. Ob er das Krankenhaus schon wieder verlassen hat, war zunächst nicht bekannt.

UPDATE: 10.34 Uhr

Bei den schweren Unwettern hat ein Sturzbach mit Starkregen, Ästen und Geröll im Calwer Stadtgarten einen 54 Jahre alten Spaziergänger getroffen und rund 30 Meter mitgerissen. Er wurde verletzt und mit einer Gehirnerschütterung in ein Krankenhaus gebracht, teilte die Polizei in Karlsruhe am Freitag mit. "Das war lawinenartig", sagte ein Polizeisprecher. Ein Passant hatte Hilferufe gehört und den Notruf alarmiert.

Im Calwer Stadtgarten stürzten zahlreiche Bäume um. "Es ist ein Bild der Verwüstung", sagte der Calwer Kreisbrandmeister Hans-Georg Heide am Freitag. Es werde Wochen dauern, bis alle Bäume beseitigt seien. In Bad Teilnach traf das Unwetter auch die Feuerwehr. Starkregen setzte den Keller des Feuerwehrgebäudes unter Wasser. Feuerwehrleute mussten ihn leer pumpen.

Titelfoto: DPA


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