Immer größere Gefahr durch Borkenkäfer in Baden-Württemberg

Stuttgart - Die Gefahr durch Borkenkäfer hat sich im vergangenen Jahr verstärkt und das Ausmaß der Schäden wird sich 2019 wahrscheinlich vergrößern.

Baden-Württembergs Agrarminister Peter Hauk (CDU) stellt am Mittwoch in Stuttgart die schädlichen Auswirkungen des Borkenkäfers vor.
Baden-Württembergs Agrarminister Peter Hauk (CDU) stellt am Mittwoch in Stuttgart die schädlichen Auswirkungen des Borkenkäfers vor.  © DPA

Im Detail will Agrarminister Peter Hauk (CDU) am Mittwoch (13 Uhr) Auswirkungen des Käfers auf die Wälder vorstellen.

Die Bäume seien aktuell durch Schnee und Stürme geschwächt oder geschädigt und böten so idealen Brutraum für die Schädlinge, sagte ein Sprecher des Ministeriums.

Die Käfer legen zur Vermehrung unter der Baumrinde Kammern und Gänge an.

Sie haben dabei leichtes Spiel, wenn die Bäume wenig Widerstandskraft haben und nicht schnell genug Harz produzieren, um Eindringlinge abzuwehren.

Durch die Fraßmuster werden die Wasser- und Nährstoffbahnen der Bäume zerstört.

Bei starkem Befall von mehr als 400 Käfern stirbt der Baum ab.

Der Borkenkäfer findet derzeit bei den durch Stürme und Schnee geschwächten Bäumen ideale Brutbedingungen vor.
Der Borkenkäfer findet derzeit bei den durch Stürme und Schnee geschwächten Bäumen ideale Brutbedingungen vor.  © DPA

Titelfoto: DPA

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