Terror-Gefahr: So schaut's auf den Weihnachtsmärkten im Ländle aus

Stuttgart - Zwei Jahre nach dem Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt herrscht auch bei Veranstaltungen im Südwesten laut Polizei noch eine latente, abstrakte Bedrohungslage.

Polizisten auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt. (Archivbild)
Polizisten auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt. (Archivbild)  © DPA

Hinweise auf eine konkrete Anschlagsgefahr gebe es nicht, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Stuttgart.

In den kommenden Tagen beginnen in vielen Städten in Baden-Württemberg die Weihnachtsmärkte. Einige Veranstalter installieren beispielsweise Betonblöcke, um Zufahrtswege zu blockieren.

Auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt stehen uniformierte Polizisten an den Zugängen, zwischen den Buden sind Zivilbeamte unterwegs. Das Sicherheitskonzept der Polizei entspreche in der Landeshauptstadt dem des Vorjahres, so der Sprecher.

Am 19. Dezember 2016 hatte der islamistische Attentäter Anis Amri einen Lastwagen in die Besuchermenge des Marktes auf dem Berliner Breitscheidplatz gesteuert. Zwölf Menschen verloren dadurch ihr Leben, Dutzende wurde verletzt.

Es war der bislang schwerste islamistische Anschlag in Deutschland. Amri wurde später auf der Flucht in Italien von der Polizei erschossen.

Absperrungen am Weihnachtsmarktgelände in Stuttgart. (Archivbild)
Absperrungen am Weihnachtsmarktgelände in Stuttgart. (Archivbild)  © DPA

Titelfoto: DPA

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