SEK-Einsatz in Berlin: 21-Jähriger festgenommen 421 In Unterzahl! Jovic-Hammer beschert SGE Last-Minute-Sieg in Marseille 417 MediaMarkt wird in Gießen zum Steuersparadies 1.951 Anzeige Studentin (†20) aus Sachsen erstochen: Mann (21) festgenommen 28.857 Gut versichert? Jährlich werden über 300.000 Fahrräder gestohlen! Anzeige
6.913

Schweinepest-Alarm in 2018! Wildschweine im Visier

Die Afrikanische Schweinepest bewegt die Politik, 2018 neue Maßnahmen zu ergreifen. So soll die Jagd auf Wildschweine intensiviert werden.
Wildschweine stehen in Stuttgart in einem Wildgehege im Schnee. Droht ihnen bald das Ende? (Archivbild)
Wildschweine stehen in Stuttgart in einem Wildgehege im Schnee. Droht ihnen bald das Ende? (Archivbild)

Stuttgart - Weil die Afrikanische Schweinepest quasi vor der Haustür steht, will Forstminister Peter Hauk mindestens 30 Prozent mehr Wildschweine schießen lassen. Auch nachts. Zudem brauche es Fallen.

Um die 50 000 Wildschweine - mal mehr mal weniger - werden pro Jahr im Südwesten erlegt. Ziel müsse es sein, diese Strecke vorbeugend um 30 bis 40 Prozent zu erhöhen, sagte Hauk der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Zwar habe man schon jetzt Höchstwerte beim Abschuss von Wildschweinen.

"Aber der Bestand nimmt nicht ab." Für Hauk ein Zeichen, dass er handeln muss. Und er weiß eine seltene Allianz hinter sich: nicht nur Jäger, sondern auch Naturschützer stimmen ihm zu.

Die intensivere Bejagung im neuen Jahr wolle er zur Not behördlich anordnen lassen, sagte Hauk. Schließlich drohten noch viel drastischere Schritte, sollte die Seuche erst mal ausbrechen.

Tiermediziner stehen in einem Schweinestall und untersuchen die Tiere. (Archivbild)
Tiermediziner stehen in einem Schweinestall und untersuchen die Tiere. (Archivbild)

Denn für den Fall empfehle das für Tierseuchen zuständige Friedrich-Löffler-Institut die Wildschweindichte im Land um 90 Prozent abzusenken.

"Dann herrscht in unseren Wäldern Krieg." Nach FLI-Angaben sind im Baltikum, Polen, Tschechien, Rumänien und der Ukraine aktuell gut 3600 Wildschweine und knapp 250 Hausschweine mit dem todbringenden Virus infiziert.

Unweigerlich komme die Schweinepest auch nach Baden-Württemberg, so Hauk. "Mit unabsehbaren Folgen - vor allem wirtschaftlich." Ein Ausbruch würde bedeuten, dass ganze Bestände von Hausschweinen getötet werden müssten.

Ganze Betriebe würden lahmgelegt. Die meisten Hausschweine gibt es laut Hauk bei Schwäbisch Hall und im Hohenlohischen, aber auch auf der Alb im nördlichen Oberschwaben. "Die Afrikanische Schweinepest rückt immer näher", warnte Hauk. Mit dem Ausbruch in Polen und Tschechien sei sie nur noch wenige hundert Kilometer von der deutschen Grenze entfernt.

Er werde den Bund bitten, dass die Jäger Nachtzielgeräte einsetzen dürfen. "Mir geht es nicht um ein wildes Bejagen, sondern darum, dass wir die Tiere tierschutzgerecht erlegen können, dass sie nicht unnötig leiden."

Ein Elektrozaun entlang einer Landstraße bei Zlin (Tschechien). Die tschechischen Behörden haben ihre Sicherheitsmaßnahmen gegen Wildschweine wegen der Schweinepest bereits verschärft. (Archivbild)
Ein Elektrozaun entlang einer Landstraße bei Zlin (Tschechien). Die tschechischen Behörden haben ihre Sicherheitsmaßnahmen gegen Wildschweine wegen der Schweinepest bereits verschärft. (Archivbild)

Nachts lasse sich leichter jagen, zudem seien die Tiere mit der Zeit nachtaktiv geworden, weil sie da nicht in Gefahr waren. Auch Fallen wolle er aufstellen lassen, kündigte Hauk an. "Um sie dann tierschutzgerecht vom Diesseits ins Jenseits zu befördern."

Auch für die Jäger sei das alles nicht sehr angenehm. "Aber es ist die einzige Möglichkeit, wie es uns gelinge kann, zahlenmäßig die Population in den Griff zu bekommen." Der Landesjagdverband steht schon Gewehr bei Fuß, wie Geschäftsführer Martin Bürner berichtete.

Jedenfalls müsse man nicht zum Jagen getragen werden. Mehr Schwarzwild zu schießen, sei absolut sinnvoll, die Vorschläge von Hauk auch gut - es brauche aber noch mehr: die Aufhebung der Jagdruhezeiten im März und April etwa, Prämien für die Erlegung von Frischlingen, Jagd auch in Naturschutzgebieten und Gebührenbefreiung für die Untersuchung geschossener Frischlinge.

Die Bestände an Schwarzwild zu reduzieren, fordere der Naturschutzbund Nabu schon lange, sagte Landeschef Johannes Enssle. "Wir haben viel zu hohe Bestände."

Die Tiere sorgten für Probleme in der Landwirtschaft, aber auch in Biotopen und Naturschutzgebieten. Ursache sei der Klimawandel mit einem satten Futterangebot. Die milden Winter überlebten zudem mehr Frischlinge.

Fotos: DPA

Krasser Temperatursturz! Jetzt wird das Wetter richtig übel 17.524 Einfach nur widerlich! Mann überfährt brutal eine Horde Emus und filmt sich dabei 1.632 Mit dieser Aktion bekommt Ihr garantiert neuen Schwung ins Bett 11.927 Anzeige Dresdner Polizistin zeigt sich im Urlaub auf heißen Fotos: Darf sie das? 23.248 Mutter kommt ins Gefängnis und tötet dort ihre beiden Kinder! 27.164 Update
Massen-Sex im Urlaubsparadies: Gigantisches Spinnennetz schockt Bewohner! 5.223 18-Jähriger läuft mit Waffe durch Augsburg und versetzt Menschen in Angst und Schrecken 284
Nach Überfall auf Club: Stadt will sieben Menschen ausweisen! 4.024 Für das Gericht war es ein schlechter Witz: Dieser Konzern kämpft gegen Apple 1.051 Experten warnen: Finger weg von Gesundheits-App "Vivy" 1.548 Beim Abbiegen übersehen: Motorradfahrer stirbt bei Zusammenstoß auf B2 188 Polizei rettet verletzten Uhu, doch der macht mächtig Probleme! 2.053 Das geht aber schnell! Zieht Pascal Kappès mit neuer Freundin in andere Stadt? 614 Auto mit schwangerer Mutter und Kind (5) überschlägt sich 260 Heul-Alarm! Wie Cristiano Ronaldo vor Wut auf deutsche Schiris die Tränen kommen 1.813 Shitstorm! Fans zweifeln an Schwangerschaft von Sophia Vegas 3.322 Ordnungsdienst wird aufgestockt: So viele Stadt-Sheriffs bekommt Chemnitz 1.205 Frau sucht im Gleisbett nach Pfandflasche, dann kommt eine Bahn 295 Kein Fremdverschulden beim Tod des Journalisten im Hambacher Forst 1.964 Stark! Ex-GZSZ-Star Sila Sahin steht zu ihrem After-Baby-Bäuchlein 4.394 Zwei Tote: Hat 45-Jährige die Wohnung von ihrem Ex angezündet? 671 Wanderer verunglückt tödlich in den Allgäuer Alpen 181 Gruppe dreister Diebe kriegt von Spaziergänger eins auf die Nuss 222 Weil er krank war: Kind quält Jungen (13) "aus Spaß", dann stirbt er 4.165 Widerlich! Sporttrainer vergeht sich an Jugendlichen 1.197 Hochstapler Postel: Wenn Jens Spahn Gesundheitsminister sein kann, bin ich Psychiater 2.036 Frau hat Date mit Traummann: Am nächsten Morgen folgt das böse Erwachen 5.509 Dramatische Suchaktion! Mann sieht Schwimmer in See untergehen 2.217 Kabinen-Nachbar klagt an: Hätte die Aida-Crew Daniel Küblböck retten können? 6.497 Mädels aufgepasst: Köln kickt gegen das Sex-Symbol der zweiten Liga 146 Transgender-Teenie ersticht Eltern, weil sie Geschlechtsumwandlung nicht akzeptieren 3.412 Zimmermann stürzt aus dem fünften Stock und stirbt 398 Boxweltmeister Manuel Charr unter Doping-Verdacht: WM-Kampf fällt aus 796 Privatsender sollen Geld bekommen, um gesellschaftlich relevante Beiträge zu machen 865 Schwesta Ewa neidisch auf Weggefährten: "Er wird öfter gebumst als ich" 4.720 Zwei Patienten sterben: Waren falsche Medikamente schuld? 1.826 Teenager wird von Auto angefahren und freut sich, wer hinterm Steuer sitzt 3.179 Doppelte Premiere: Er wird beim nächsten James-Bond-Film Regie führen! 755 Schon wieder neuer Rekord: Hier sank die Elbe so tief wie nie 1.502 Mitarbeiterin nascht an Wursttheke und bekommt acht Jahre später die Quittung 8.083 Diesen wichtigen Ratschlag gibt Til Schweiger seinen Kindern mit auf den Weg 884 Ist abtreiben Mord? Dieser Aktivist vergleicht es sogar mit Holocaust! 1.186 Nach Obduktion von totem Neonazi: Es war Selbstmord 19.155 Update Frust für Fußballfans: Sky entschuldigt sich 2.674 Mutter (27) und Kind (5) auf Flucht vor Polizei fast totgefahren: Raser muss lange hinter Gittern 1.839 53-Jähriger in Steinbruch erstochen: Polizei schnappt flüchtigen Verdächtigen 1.467 Hat BiP-Philipp seine Pam betrogen? Gerda Lewis packt aus 4.694 Mega-Skandal in Yoga-Schule: Guru soll Frauen sexuell missbraucht haben 1.820