Über 200 kamen: Das fordern junge Menschen jetzt von Kretschmann und Co.

Stuttgart - Die Politik soll die Themen von Jugendlichen ernst nehmen.

Neben Winfried Kretschmann (rechts) war auch Thomas Strobl (links) zugegen.
Neben Winfried Kretschmann (rechts) war auch Thomas Strobl (links) zugegen.  © DPA

Das fordert ein Vertreter der Klimaschutzbewegung Fridays for Future Baden-Württemberg vor einem Treffen von Jugendlichen mit Politikern am Samstag (13 Uhr).

Zu dem Austausch mit mehr als 200 Jugendlichen aus dem ganzen Südwesten im Amtssitz von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) in Stuttgart haben sich neben dem Regierungschef unter anderen Innenminister Thomas Strobl (CDU), Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) und Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) angekündigt.

Mit Blick auf die Veranstaltung äußerte der Sprecher von Fridays for Future die Befürchtung, dass sich Politiker nur profilieren wollten und die Anliegen der Jugendlichen ignorieren könnten.

Unter dem Titel "#Einmischen: Zu hören – zuhören" öffnet das Staatsministerium den Park der Villa Reitzenstein, damit Jugendliche mit Politikern sprechen und ihre Themen auch künstlerisch - zum Beispiel mit Tanz, Theater und Musik - vortragen. Das Projekt wird unter anderem vom Schauspiel Stuttgart begleitet.

"Fridays for Future"-Sprecherin: "Wir haben ein Recht darauf, gehört zu werden"

Update 15.41 Uhr: Eine Sprecherin der Klimabewegung "Fridays for Future" sagte bei dem Treffen von Jugendlichen mit Politikern am Samstag vor dem Amtssitz des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) in Stuttgart: "Wir haben ein Recht darauf, gehört zu werden". Jugendliche sollten keine Angst davor haben, unüberhörbar zu sein.

Neben dem Hausherren sind unter anderen Innenminister Thomas Strobl (CDU), Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne), Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) und der Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir (Grüne) in den Park der Villa Reitzenstein gekommen.

Dort tauschten sie sich unter anderen mit Fridays-for-Future-Mitgliedern, Schülern verschiedener baden-württembergischer Gymnasien und Theaterjugendgruppen aus.

Bei Fridays for Future herrscht offenbar die Sorge, dass Politiker sich nur profilieren möchten. (Symbolbild)
Bei Fridays for Future herrscht offenbar die Sorge, dass Politiker sich nur profilieren möchten. (Symbolbild)  © DPA

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