In Satire-Show: Darum macht sich Kretschmann nicht über Strobl lustig

Stuttgart - Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält offenkundig nichts davon, sich öffentlich über seinen CDU-Vize Thomas Strobl lustig zu machen.

Thomas Strobl (links) spielen? Für Kretschmann (rechts) eine Anmaßung.
Thomas Strobl (links) spielen? Für Kretschmann (rechts) eine Anmaßung.  © DPA

"Das wäre eine Anmaßung", erwiderte er, als Kabarettist Mathias Richling ihn in seiner 150. Sendung fragte, ob er nicht mal den Herrn Strobl spielen wolle.

Die Satire-Show mit dem für seine Politiker-Parodien bekannten Richling wurde in der Nacht zum Samstag im SWR ausgestrahlt.

Dem Kabarettisten, der in den letzten Jahren auch oft in die Rolle Kretschmanns geschlüpft war, machte der Landesvater ein Kompliment: "Sie sind manchmal echter wie ich selber."

Zudem outete sich der Regierungschef als Sitzungsmuffel: In Endlos-Beratungen über Feinstaub, Diesel oder den Länderfinanzausgleich denke er oft "Warum bin ich schon wieder hier?". Besonders jene Sitzungen seien schwer zu verkraften, "wo man schon vorher weiß, wie wenig dabei herauskommt".

Angesicht der immer wieder gestellten Frage nach einer eventuellen dritten Amtszeit des ersten grünen Ministerpräsidenten Deutschlands, wollte Richling weiter in die Zukunft schauen: Ob er denn schon über eine vierte Amtszeit nachgedacht habe. Kretschmann: "Da kann ich jetzt mal klar sagen: nein."

Baden-Württembergs Landesvater war in der Show von Mathias Richling (Foto) zu Gast.
Baden-Württembergs Landesvater war in der Show von Mathias Richling (Foto) zu Gast.  © DPA

Titelfoto: DPA

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