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Protokoll der Skandale: Zerstört unsere Auto-Industrie endgültig ihren Ruf?

Die Autobranche reitet von Skandal zu Skandal. Nach der Abgas-Affäre sind es nun Tier- und Menschenversuche mit Abgasen.
Gerade in den USA hat die deutsche Autobranche durch ihre Skandale an Ruf verloren. (Symbolbild)
Gerade in den USA hat die deutsche Autobranche durch ihre Skandale an Ruf verloren. (Symbolbild)

Wolfsburg/Stuttgart - Liegen jetzt alle Karten auf dem Tisch? Oder drohen im Fall Volkswagen nach den Tierversuchen weitere Enthüllungen, die das Image der Autobranche belasten? Ein Experte sagt: Es sieht aus wie ein Schrecken ohne Ende.

Wie sich die Bilder gleichen: Immer wieder schien Volkswagen die Abgasaffäre hinter sich zu lassen und unter Volldampf aus der Krise zu fahren. VW-Markenchef Herbert Diess sah den Autobauer schon in der Offensive - sein Ziel:

VW zum weltweit führenden Volumenhersteller zu machen. Doch immer neue Bremsklötze lagen im Weg, neue, teils fast unglaubliche Details wurden bekannt - und machten es schwer, an den vielzitierten Kulturwandel zu glauben.

"Immer wieder müssen wir erleben, dass die Krise bei Volkswagen noch nicht ausgestanden ist", sagte denn auch Konzernchef Matthias Müller nach Bekanntwerden von Abgastests an Affen. Und er weiß:

"Es liegt noch ein langer Weg vor uns, Vertrauen wiederzugewinnen." Ist es Salamitaktik oder einfach Pech, dass nach und nach immer mehr Details ans Licht kommen? Die größten Aufreger rund um die Autobranche.

Der Auspuff eines VW Tiguan. Das neueste Kapitel des "Dieselgate"-Skandals von Volkswagen enthält Szenen, die kaum zu glauben sind. Zehn zu Versuchsobjekten degradierte Affen kauern in einem Testlabor im Wüstenstaat New Mexico und atmen stundenlang Abgase
Der Auspuff eines VW Tiguan. Das neueste Kapitel des "Dieselgate"-Skandals von Volkswagen enthält Szenen, die kaum zu glauben sind. Zehn zu Versuchsobjekten degradierte Affen kauern in einem Testlabor im Wüstenstaat New Mexico und atmen stundenlang Abgase

Dieselgate: Es war ein bis dahin unvorstellbarer Absturz für Volkswagen - und wie sich später zeigen sollte: für die gesamte erfolgsverwöhnte Autobranche. Mit gefälschten Stickoxid-Werten bei Millionen von Autos des VW-Konzerns fing es an. Bei der Aufarbeitung ist Volkswagen vorangekommen - mit Milliarden-Entschädigungen für die Verbraucher in den USA und beim Rückruf betroffener Modelle.

In Amerika wurden sogar Ex-Manager wegen Verstößen gegen Umweltgesetze verurteilt. Klagen von Aktionären und Betrugsermittlungen in Deutschland sind aber noch nicht ausgestanden.

Kartellverdacht: Als wäre der Abgasskandal nicht schon schlimm genug, tat sich im vergangenen Sommer für die Autobranche eine neue Baustelle auf: Die EU-Kommission prüft jahrelange Geheimabsprachen in der Autoindustrie - und damit den Verdacht der Kartellbildung.

BMW, Daimler und VW samt der Töchter Audi und Porsche sollen Informationen über Modelle, Kosten und Zulieferer ausgetauscht haben, möglicherweise zulasten des Wettbewerbs und der Verbraucher.

Noch laufen die Ermittlungen, auch die Abgrenzung von zulässigen Absprachen ist nicht klar. Die Konzerne sehen kein Fehlverhalten.

Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Autoindustrie (VdA), BMW-Chef Harald Krüger, Daimler-Chef Dieter Zetsche, und Volkswagen-Chef Matthias Müller (v.r.n.l.) im August 2017 beim Diesel-Gipfel.
Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Autoindustrie (VdA), BMW-Chef Harald Krüger, Daimler-Chef Dieter Zetsche, und Volkswagen-Chef Matthias Müller (v.r.n.l.) im August 2017 beim Diesel-Gipfel.

Tierversuche: Das bis jetzt neueste Kapitel im Dieselgate-Skandal zeigt erstaunliche Bilder: Mehrere zu Versuchsobjekten degradierte Affen kauern in einem Testlabor im US-Wüstenstaat New Mexico und atmen stundenlang Abgase eines VW-Beetle ein, während ihnen Zeichentrickfilme gezeigt werden.

Volkswagen entschuldigte sich für "das Fehlverhalten und die Fehleinschätzung Einzelner". Die Tests der EUGT (Europäische Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor) - einer von VW, Daimler und BMW finanzierten Lobby-Initiative - waren Teil einer Studie, die zeigen sollte, dass die Diesel-Schadstoffbelastung dank moderner Abgasreinigung erheblich abgenommen hat.

In dem Zusammenhang kam der Verdacht auf, dass es Schadstofftests mit Menschen gegeben haben soll.

Der zuständige Institutsleiter Thomas Kraus von der Universität Aachen wies dies zurück: eine entsprechende Studie befasse sich nicht mit der Dieselbelastung von Menschen. Volkswagen zog erste personelle Konsequenzen und beurlaubte den bisherigen Cheflobbyisten Thomas Steg.

Autofachmann Dudenhöffer betonte, angesichts der Vielzahl von Tierversuchen in Deutschland finde er die öffentliche Wut "etwas übersteigert". Sein Kollege Stefan Bratzel aber mahnte: "Die Fehler der Vergangenheit wiegen sehr schwer."

Sie zögen die Glaubwürdigkeit und das Image des Autobauers immer stärker in Mitleidenschaft. Die Frage sei, ob die Weichen gestellt und der Kulturwandel wirklich eingeleitet seien. "Es gibt positive Anzeichen", erklärte Bratzel - und verwies auf Forderungen von VW-Chef Müller nach Auslaufen der Dieselsubventionen.

Für Frust sorge, dass immer nur so viel zugegeben werde, wie man zuvor von außen herausfinde: "Es sieht aus wie ein Schrecken ohne Ende."

Roboter arbeiten im Volkswagen Werk in Emden an einer Karosserie. (Symbolbild)
Roboter arbeiten im Volkswagen Werk in Emden an einer Karosserie. (Symbolbild)

Fotos: DPA

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