Wenn das schnelle Internet aus dem Abwasser-Kanal kommt

Glasfaserkabel sind für den Breitbandausbau nötig. (Symbolbild)
Glasfaserkabel sind für den Breitbandausbau nötig. (Symbolbild)  © DPA

Stuttgart - Eine schnelle Internetverbindung ist heutzutage so wichtig, wie Strom und fließendes Wasser.

Darum unterstützt Baden-Württemberg mit dem Landesförderungsprogramm den flächendeckenden Breitbandausbau. Wie das Innenministerium in einer Pressemitteilung schreibt, sollen so gerade die ländlichen Gegenden attraktiver werden - als Wohnort, Wirtschafsstandort und auch als Ziel für Touristen.

Am Montag sind nach Ministeriumsangaben in Stuttgart 40 Breitbandförderbescheide in Höhe von zusammen 5,7 Millionen Euro übergeben worden. Dabei sticht etwa ein Projekt im Kreis Rhein-Neckar heraus: Um Zeit und Geld zu sparen, habe man dort zum ersten Mal die fürs schnelle Surfen nötige Glasfaserinfrastruktur im Abwasserkanal verlegt, um ein Gewerbegebiet anzubinden. Das Projekt wurde mit rund 570.000 Euro bezuschusst.

Fördergelder flossen aber beispielsweise auch nach Burgrieden (Kreis Biberach, über 1 Million Euro), Rottenburg am Neckar (Kreis Tübingen, 930.000 Euro) oder in den Schwarzwald-Baar-Kreis (rund 800.000 Euro).

Titelfoto: DPA


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