Am Subway-Laden: Vermummte gehen mit Baseball-Schlägern auf andere Gang los

Burg - In Burg (Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt) sind am Samstagabend zwei Personengruppen aufeinander losgegangen. Es kamen Baseballschläger und Schlagstöcke zum Einsatz.

Im Subway-Restaurant in Burg (Sachsen-Anhalt) ereignete sich der Vorfall. (Symbolbild)
Im Subway-Restaurant in Burg (Sachsen-Anhalt) ereignete sich der Vorfall. (Symbolbild)  © DPA

Wegen einem besonders schweren Fall des Landfriedensbruchs ermittelt die Polizei in Burg bei Magdeburg.

Was war passiert?

Auf Höhe des Subway-Restaurants am Markt stieg eine etwa zehnköpfige Personengruppe aus zwei Autos und ging vermummt und mit Baseballschlägern und Schlagstöckern bewaffnet auf eine andere Gang los.

Die Opfer flüchteten in Richtung Brüderstraße und Schartauer Straße, wurden aber von den Vermummten verfolgt. Die alarmierte Polizei konnte bei ihrer Ankunft zwei Gruppen feststellen, eine vor dem Roland-Gymnasium und eine auf dem Rolandplatz.

Schnell stellte sich heraus, dass jeweils eine Person aus beiden Gruppen Streit miteinander haben. "Daraufhin sammelte der eine Streitende seine Freunde und wollte seinem Gegenüber und dessen Kumpels körperlichen Schaden zufügen", so Polizeikommissarin Melanie Langrock.

Bei einem Beschuldigten wurden Quartzhandschuhe und ein Teleskopschlagstock sichergestellt. In Tatortnähe wurden zudem fünf weitere Paar Handschuhe gefunden. Einer der Autofahrer unterzog sich einem freiwilligen Atemalkoholtest, bei dem 1,51 Promille festgestellt wurden. Er hat keinen Führerschein.

Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein, betonte aber, dass diese nicht aus politisch motivierten Gründen Gesinnung kamen.

Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Die Ermittlungen dauern an.

Am Subway-Restaurant an der Ecke Markt/Lazarettstraße stiegen die Angreifer aus zwei Autos und gingen auf die andere Gruppe los.
Am Subway-Restaurant an der Ecke Markt/Lazarettstraße stiegen die Angreifer aus zwei Autos und gingen auf die andere Gruppe los.  © Google Maps

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