Dramatische Suchaktion in der Fischbeker Heide: Spaziergängerin stürzt und wählt verzweifelt den Notruf

Lüneburg – Nach einem umfangreichen Feuerwehr- und Polizeieinsatz mit Suchaktion in der Fischbeker Heide konnte eine verletzte Spaziergängerin nach zwei Stunden gerettet werden.

Vorbereitung der Suchaktion durch die Einsatzkräfte.
Vorbereitung der Suchaktion durch die Einsatzkräfte.  © JOTO

Ersten Informationen zufolge war eine ortsfremde Spaziergängerin am Freitagnachmittag zu einem Ausflug in das Naturschutzgebiet Fischbeker Heide gestartet.

Gegen 18 Uhr meldete sich die ältere Dame plötzlich über den Notruf bei der Polizeileitstelle Lüneburg, weil sie wohl im Wildpark Schwarze Berge über einen Ast gestolpert und schwer gestürzt sei.

Sie kam ohne Hilfe anscheinend nicht aus dem Waldstück heraus, da sie nicht mehr laufen konnte.

Da die Verletzte keine genauen Angaben zu ihrem genauen Aufenthaltsort im Naturschutzgebiet machen konnte, rückten Polizei und Feuerwehr zu einer groß angelegten Suchaktion aus.

Mitten im Wald: Einsatzkräfte bergen die Verletzte nach knapp zweistündiger Suche.
Mitten im Wald: Einsatzkräfte bergen die Verletzte nach knapp zweistündiger Suche.  © JOTO

Via Handy-Ortung der Polizei konnte die Frau den Angaben zufolge im Landkreis Harburg lokalisiert werden, woraufhin neben Polizeibeamten aus Hamburg und Niedersachsen auch zahlreiche Feuerwehrleute, eine Hunderettungsstaffel sowie eine Drohne und ein Helikopter nach der Frau suchten.

Nach etwa 2 Stunden war die umfangreiche Suche dann ersten Informationen der Polizeidienststelle im Landkreis Harburg nach auch von Erfolg gekrönt: Die Verletzte konnte an einem Waldweg ausfindig gemacht werden. Sie wurde vermutlich mit schweren Beinverletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Ausflüge und Wandern in der Fischbeker Heide und dem Wildpark Schwarze Berge sind beliebt, die Routen durch Heidelandschaft und Mittelgebirge können aber auch gefährlich werden, wenn man allein unterwegs ist.

Dieser Unfall ging glücklicherweise gut aus, nachdem erst kürzlich wiederholt Frauenleichen in der Fischbeker Heide geborgen werden mussten (TAG24 berichtete).

Titelfoto: JOTO

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