Rebeccas Mutter fleht im TV: Lasst endlich meine Tochter frei

Berlin - Nach zweitägiger Unterbrechung hat die Polizei am Freitag ihre Suche nach Rebecca in Brandenburg fortgesetzt. Ohne Erfolg. Noch immer fehlt von der 15-Jährigen jede Spur.

Vor fünf Wochen verschwand Rebecca (15) aus dem Haus ihrer großen Schwester Jessica (27) und ihres Schwagers Florian R. (27).
Vor fünf Wochen verschwand Rebecca (15) aus dem Haus ihrer großen Schwester Jessica (27) und ihres Schwagers Florian R. (27).  © dpa/Polizei berlin

Am selben Tag wendete sich auch ihre Mutter mit einem Appell an die Öffentlichkeit. Sie geht weiterhin davon aus, dass ihr Kind "weggeschnappt" und "irgendwo festgehalten" werde.

Im RTL-Interview fleht sie die vermeintlichen Entführer an: "Und darum möchte ich auch bitten, wenn diejenigen mich hören, sie endlich freizulassen."

Während die Polizei davon ausgeht, dass die Jugendliche nicht mehr am Leben ist, glaubt sie weiterhin daran ihre Tochter noch lebend zu finden. "Abhauen tut sie nicht, das Andere, da gibt es überhaupt keine Beweise. Und sie ist ein hübsches Mädchen."

Zudem berichtet sie, dass ihre Familie auf der Straße aufgrund der Medienoffensive oft beleidigt werden. "Natürlich werden wir auch angegriffen, weil wir mit den Medien zusammenarbeiten. Aber wir haben ja Hoffnung, dass wir irgendwann noch unser Kind finden." Sie solle selber ihr Kind suchen und nicht Steuergelder dafür ausgeben, so beispielsweise ein Vorwurf.

Mittlerweile sind etwa 2000 Hinweise bei der Polizei eingegangen. Eine heiße Spur scheint aber noch nicht dabei gewesen zu sein.

Polizisten während der Suche nach Rebecca in Brandenburg.
Polizisten während der Suche nach Rebecca in Brandenburg.  © DPA

Titelfoto: dpa/Polizei berlin

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