Wie beim Joker: Tierquäler schneiden Hund den Mund auf und setzen ihn zum Sterben aus

Seoul - Wie grausam kann man nur sein? Ein sechs Monate alter Welpe ist von Unbekannten in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul misshandelt und zum Sterben zurückgelassen worden.

Tierquäler hatten dem Hund einen "Joker"-Mund ins Gesicht geritzt.
Tierquäler hatten dem Hund einen "Joker"-Mund ins Gesicht geritzt.  © Facebook/@Ilovedogbob

Man hatte dem Golden Retriever den Mund mit einem Seil zugebunden, sodass er nicht essen oder trinken konnte. Tiefe Wunden an den Beinen machten ihm das Laufen schwer. Der Vierbeiner sollte offenbar einsam und verlassen sterben.

Doch damit nicht genug der brutalen Misshandlung: Dem Welpen war der Mund aufgeschnitten worden - wie beim Joker, den bekannten Filmschurken. Kaum vorstellbar, welche Schmerzen das Tier dabei durchlitten haben muss. Doch zum Glück konnte es gerettet werden.

Wie die "Daily Mail" berichtet, sei der Hund mehrfach erfolgreich operiert worden. Die Helfer versorgten die offenen Wunden und sein gebrochenes Bein. Freiwillige der Tierschutzgruppe "We Love Dogs" sammelten Geld für die Behandlung und kümmern sich jetzt um das Tier.

"Es gab viele Spuren von Missbrauch am ganzen Körper", wird ein Sprecher des Tierheims zitiert. "Die Wunde am Mund wurde wahrscheinlich durch ein Messer verursacht, aber es könnte auch ein Flammenwerfer gewesen sein. Wir wissen nicht, warum man das tun sollte."

Die Helfer haben den Vierbeiner Bobby getauft und hoffen jetzt, die Person(en) zu finden, die ihm das angetan haben. "Der Welpe hat großes Glück, am Leben zu sein, und wir werden für ihn sorgen."

Gezeichnet von den Strapazen wurde der Welpe mühsam aufgepäppelt.
Gezeichnet von den Strapazen wurde der Welpe mühsam aufgepäppelt.  © Facebook/@Ilovedogbob

Titelfoto: Facebook/@Ilovedogbob

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