Wegen Flüchtlingskriminalität: Polizei will in dieser Stadt mehr auf Streife gehen

© dpa/Martin Schutt

Suhl - Ist das Maß jetzt voll? Wegen der steigenden Anzahl von Straftaten will die Polizei in einer Stadt in Südthüringen mehr Polizisten auf Streife schicken.

Weil die Zahl der Taten im letzten Jahr sprunghaft angestiegen war, forderten die Bürger von Suhl ein bessere Bekämpfung der Kriminalität. Im gesamten vergangenen Jahr erfasste die Polizei 90 Diebstähle in der kleinen Stadt. Jetzt waren es allein im Januar 31. Das berichtet der MDR Thüringen. Nun hat die Polizei Konsequenzen gezogen.

Aus den Läden verschwinden vor allem Schnapsflaschen, in einige Geschäften werden die gar nicht mehr offen ausgestellt, sondern nur direkt verkauft. Die meisten Straftaten würden laut Polizeichef von Männer aus Algerien, Marokko, Tunesien, Libyen und Mauretanien verübt.

Ein weiteres Problem sind die ortsansässigen Trinker, die sich trotz Alkoholverbot in der City zulaufen lassen, Ruhestörungen und Schlägereien sind oft die Folge.

In einer Stadtratssitzung teilte nun der Polizeichef mit, das man mehr Streifen auf die Straßen der Kleinstadt schicken werden. Auch eine weitere Überraschung hielt er bereit. Demnach habe die Staatsanwaltschaft beschlossen, das gefasste Täter in einem beschleunigten Verfahren verurteilt werden.

Damit wolle man die potenziellen Straftäter abschrecken. Hinzu kommt der sprunghafte Anstieg von Straftaten in der Erstaufnahmeeinrichtung von Suhl. Deshalb solle der Wachschutz verstärkt und eine Videoüberwachung des Gebäudes eingeführt werden.

Titelfoto: dpa/Martin Schutt


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