Baustopp für umstrittenes Hotel in der Neustadt

So soll das neue Hotel an der Marienbrücke aussehen.
So soll das neue Hotel an der Marienbrücke aussehen.  © Real Estate Development GmbH

Dresden – Vorläufiger Baustopp für das umstrittene Hotel „Super 8“ an der Marienbrücke in Dresden! Weil ein direkter Nachbar Widerspruch gegen die Baugenehmigung eingelegt hat, ordnete das zuständige Verwaltungsgericht eine aufschiebende Wirkung an. Die Folge: Die Baustelle an der Antonstraße 45 ist vorerst stillgelegt.

Karl Schuricht, Sprecher der Stadt Dresden, bestätigt: "Es hat tatsächlich ein Nachbar Widerspruch eingelegt gegen die Baugenehmigung zur Errichtung eines Hotels. Das Verwaltungsgericht hat die aufschiebende Wirkung dieses Widerspruchs angeordnet. Damit ist die Baugenehmigung derzeit nicht vollziehbar."

Der Widerspruch sei fristgerecht innerhalb von vier Wochen nach der erteilten Baugenehmigung erhoben worden. Die wurde laut Stadt am 21. März 2017 erteilt.

Der direkte Nachbar möchte sich zu dem Widerspruchsverfahren nicht äußern. Inhaltlich werden Größe und Grenzen des geplanten Hotels kritisiert. Nun muss das Verwaltungsgericht die korrekten Grenzen überprüfen. Martin Hantel, Geschäftsführer der "Benchmark. REAL Estate Development", teilte TAG24 mit: "Wie die Stadt Dresden richtig dargestellt hat, gibt es aktuell ein Widerspruchsverfahren gegen die Baugenehmigung. Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir uns nicht zu laufenden Verfahren äußern." Das Unternehmen plant das Gebäude, wollte bis zum Jahr 2018 das Hotel mit 176 Zimmern fertiggebaut haben.

Bereits kurz nach der Vorstellung der Visualisierung hatte es Kritik an der schlichten Fassadenoptik gegeben (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Real Estate Development GmbH


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