Künftig mit dem Fahrstuhl in den Supermarkt? ALDI baut jetzt Wohnungen!

So soll das Wohnungsbauprojekt von ALDI Nord mal aussehen.
So soll das Wohnungsbauprojekt von ALDI Nord mal aussehen.  © Illustration ALDI Nord

Berlin - Völlig neue Wege geht jetzt Discounter-Riese ALDI! Wie der Konzern am Mittwoch mitteilte, will man künftig in der Hauptstadt Wohnungen bauen.

Es ist ja nichts Neues, dass Aldi gefühlt an jeder Ecke eine neue Filiale baut – aber Wohnungen?

Um gegen den akuten Wohnungsmangel überall im Stadtgebiet vorzugehen, sollen an mindestens 30 Standorten in Berlin 2000 Wohnungen entstehen.

Direkt angesiedelt an den Märkten mit ihren großen Parkplätzen.

"Die Situation in und um Berlin betrifft uns gleich in zweierlei Hinsicht", erklärt Jörg Michalek, Geschäftsführer der ALDI Immobilienverwaltung GmbH & Co. KG. in einer Mitteilung.

"Selbstverständlich wollen wir auch weiterhin für unsere Kunden als Nahversorger vor Ort sein. Dafür müssen wir expandieren."

Die Märkte und Parkplätze sollen genutzt werden.
Die Märkte und Parkplätze sollen genutzt werden.  © Illustration ALDI Nord

Die einfache Faustregel: Je höher das Bevölkerungswachstum, desto höher sei auch der Bedarf an Aldi-Märkten.

Und der Wohnraum soll vor allem ALDI-like bezahlbar sein!

Als Leuchtturm-Projekte sollen unter dem Konzept „Gemischt genutzte Immobilien“ zu Beginn rund 200 Wohnungen in Lichtenberg und Neukölln aus dem Boden gestampft werden. Weitere 15 Locations seien bereits in konkreter Planung.

"Unser Bedarf entsteht vor allem an Standorten mit großflächigen Verkaufsstellen. Und natürlich möchten wir an möglichst hochfrequentierten Lagen für unsere Kunden da sein", so Michalek weiter.

"Die Kombination von ALDI Märkten und angeschlossenem Wohnraum ist deshalb eine konsequente und vor allem zukunftsorientierte Lösung."

Deshalb ALDI Nord setzt bei seinem Vorhaben auf eine enge Zusammenarbeit mit den Stadtbezirken und dem Berliner Senat.

Titelfoto: Illustration ALDI Nord


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