Susac und Breitkreuz sind die Auer Wand

Breitkreuz (re.) jubelt über sein Tor zum 1:1 gegen Dresden.
Breitkreuz (re.) jubelt über sein Tor zum 1:1 gegen Dresden.

Side - Sie sind die Wand: Adam Susac und Steve Breitkreuz haben seit Saisonbeginn die Maurerkelle in der Hand und verdichten die Auer Abwehr. Nur 13 Gegentore in 21 Spielen sprechen eine deutliche Sprache.

Ein weiterer Fakt ist die Kicker-Rangliste. Da ist Breitkreuz der beste Spieler der Liga, Susac steht gleich dahinter.

Als der FC Erzgebirge im Sommer in Bad Blankenburg im Trainingslager war, hatte sich die MOPO24 schon mal beide geschnappt. Das Duo spuckte damals keine großen Töne.

An die Liga gewöhnen, viele Minuten Spielpraxis bekommen - das war ihr Ziel. Jetzt hat Breitkreuz keine einzige verpasst, Susac stand nur im ersten Spiel nicht auf dem Platz.

„Wir haben im Pokal gegen Fürth erstmals von Beginn an zusammen gespielt, haben gewonnen. Auch die drei folgenden Punktspiele haben wir siegreich gestaltet, ab da waren wir drin“, sagt Breitkreuz.

„Ich gebe aber zu: Mit so einer Bilanz habe ich nicht gerechnet. 13 Gegentore nach 21 Partien - das hatte ich noch nie.“

Susac (li,) und Breitkreuz sind die beste Innenverteidigung der 3. Liga.
Susac (li,) und Breitkreuz sind die beste Innenverteidigung der 3. Liga.

Susac sitzt neben Breitkreuz in der großen Lobby des Hotels und nickt zustimmend. „Es passt alles. Wir haben eine tolle Abstimmung. Wenn der eine mal einen Fehler macht, ist der andere da.

Und zur Not steht Martin Männel hinten drin“, grinst der ruhige Kroate. Das 0:4 in Bremen, so Susac, habe beiden noch einmal einen Schub gegeben: „Manchmal brauchst du solche Dämpfer. Seither haben wir nicht mehr verloren in der Meisterschaft. Die letzten drei Spiele gab es nicht ein Gegentor. Das macht uns schon stolz.“

Jetzt ist Aue Dritter. Keiner hat was dagegen, wenn es so weiter geht. Doch Breitkreuz hebt warnend den Finger: „Wir haben jetzt eine gewisse Erwartungshaltung bei den Fans aufgebaut.

Klar dürfen die träumen, aber wir sind gut gefahren, immer von Spiel zu Spiel zu denken. Wir dürfen uns nicht verrückt machen lassen, müssen weiter Gas geben.

Das war nur die Vorrunde. Wir müssen das jetzt bestätigen.“ Wenn das Duo Breitkreuz/Susac weiter so dominant auftritt, wird das kein Problem sein.

Fotos: Picture Point/S. Sonntag, Pasteriovic, Frank Kruczynski


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