SUV-Unfall mit vier Toten: Ursache des Unglücks geklärt

Berlin - Anfang September kam es in Berlin-Mitte an der Invalidenstraße zu einem schrecklichen SUV-Unfall mit vier Toten. Nun ist Unfallursache geklärt: Wie der RBB aus Ermittlerkreisen erfahren haben will, soll der Fahrer tatsächlich einen epileptischen Anfall erlitten haben.

Bei dem Unfall sind vier Menschen ums Leben gekommen.
Bei dem Unfall sind vier Menschen ums Leben gekommen.  © Paul Zinken/dpa

Demnach erlitt er einen Krampf im Bein, sodass er das Gaspedal durchgedrückt hatte und mit insgesamt 104 km/h in die Menschengruppe raste.

Vier Menschen verloren bei dem Unfall ihr Leben, darunter auch ein kleines Kind. Laut RBB ermittelt die Staatsanwaltschaft weiter wegen fahrlässiger Tötung. Zudem muss geprüft werden ob der Porsche-Fahrer sein Versagen hätte vorhersehen können.

Den Ermittlern zufolge soll er regelmäßig Medikamente eingenommen haben.

Am 6. September war das Auto an einer Kreuzung in Berlin über die Gegenfahrbahn hinweg von der Straße abgekommen. Der SUV rammte eine Ampel, überfuhr vier Menschen auf dem Gehweg und durchbrach einen Bauzaun. Unter den vier Todesopfern war auch ein dreijähriger Junge.

Update, 15.45 Uhr

Nach dem tödlichen SUV-Unfall in Berlin-Mitte geht die Staatsanwaltschaft von einem "Krampfanfall" des Fahrers aus. Dadurch soll der Wagen durchgehend auf 104 Stundenkilometer beschleunigt worden sein, twitterte die Behörde am Mittwoch.

Titelfoto: Paul Zinken/dpa

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