Nach Darmstadts Befreiungsschlag: Ist der Lilien-Herbst-Blues jetzt vorbei?

Darmstadt - Nach einer Serie von sieben Partien ohne Sieg sicherte sich der SV Darmstadt 98 im Samstagsspiel beim FC St. Pauli einen wichtigen Auswärts-Dreier. Ein Blick auf die Tabelle der 2. Bundesliga fällt Lilien-Coach Dimitrios Grammozis (41) nach dem 1:0 (0:0)-Sieg beim Kiez-Klub mittlerweile weitaus leichter.

Der Trainer des SV Darmstadt 98, Dimitrios Grammozis.
Der Trainer des SV Darmstadt 98, Dimitrios Grammozis.

"Wir sind sehr erleichtert, endlich das Gefühl der drei Punkte nach Darmstadt mitzunehmen, sagte Grammozis im Anschluss an die Partie im Stadion am Millerntor." Mittelfeld-Mann Victor Palsson hatte nach einer Ecke von Tobias Kempe mit seinem Kopfball-Treffer erst spät für die Entscheidung gesorgt (80.).

Zwar zeigten die Südhessen ein weiteres Mal keinen atemberaubenden Fußball, erwiesen sich aber neben der starken Defensivarbeit als äußerst effektiv in der Offensive. Dabei boten die Hausherren ihren Gästen aber auch immer wieder reichlich Gelegenheiten zum Kontern, die diese aber eher schlecht als recht ausspielten.

Doch Rückkehrer Marcel Schuhen, der sein Team mit einigen guten Paraden im Spiel hielt, interessierte diese Tatsache eher weniger. "Ein schönes, dreckiges 1:0 bei einsetzendem Nieselregen - es gibt in diesem Moment nichts Schöneres", so der Torhüter, der nach einem Armbruch wieder in die Startelf zurückgekehrt war.

Für den dreckigen Sieg gab es abschließend nochmal ein dickes Lob vom Lilien-Coach ans gesamte Team: "Großes Kompliment an die Spieler, die in dieser schwierigen Zeit immer an unsere Art und Weise geglaubt haben", sagte Grammozis.

Ob der mittlerweile fast schon zur traurigen Tradition gewordene "Herbst-Blues" der Lilien mit diesem Sieg bereits beendet ist, wird spätestens das Heimspiel am Freitag (25. Oktober/18.30 Uhr) gegen Erzgebirge Aue zeigen.

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