Nach Last-Minute-Remis beim HSV: Das soll bei den Lilien gegen Kiel anders laufen

Darmstadt - Nach dem fulminanten Saisonauftakt und dem knapp verpassten Sieg beim Hamburger SV steht für Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 das erste Heimspiel der Spielzeit 2019/20 auf dem Programm. Am Sonntag (4. August, 15.30 Uhr) empfangen die Südhessen Holstein Kiel.

Lilien-Coach Dimitrios Grammozis peilt im ersten Heimspiel den ersten Saisonsieg an.
Lilien-Coach Dimitrios Grammozis peilt im ersten Heimspiel den ersten Saisonsieg an.

Und bei der Heimpremiere zählt für Lilien-Coach Dimitrios Grammozis (41) nur eines - drei Punkte. Zuzutrauen wäre dem SVD ein Heimerfolg durchaus, präsentierte man sich dem Favoriten aus Hamburg gegenüber doch weitestgehend spielbestimmend.

Am Freitag unterstrich der Übungsleiter gegenüber den Medienvertretern, dass für einen wirklich entspannten Start in die neue Saison ein früher erster "Dreier" essentiell sei. "Kiel wird uns herausfordern, wir wollen Gas geben", so der 41-Jährige Fußballlehrer.

Natürlich fuchsten ihn und seine Schützlinge die "verlorenen" zwei Punkte in Hamburg, die ihnen Aaron Hunt erst spät in der Nachspielzeit per Strafstoß nach Videobeweis abgeluchst hatte. Dennoch gab er sich positiv: "Natürlich waren die Jungs nach dem späten Ausgleich in Hamburg geknickt. Aber es gibt Schlimmeres, als sich über ein 1:1 beim HSV ärgern zu müssen. Wir müssen die positiven Dinge mitnehmen", sagte Grammozis.

Vor der Partie gegen Kiel mahnte er seine Spieler aber auch zur Vorsicht: "Wir brauchen wieder eine gute Mischung, die Defensive muss erneut stehen. Wir dürfen nicht einen 'Juhu'-Stil spielen, nur, weil es ein Heimspiel ist", bremste er bereits im Voraus eventuell entstehende Über-Euphorie.

Ein weiterer Pluspunkt für die Gastgeber: Am Sonntag gibt es für die Fans erstmals seit Beginn der Stadion-Umbauarbeiten Zugang zu den Stehplätzen auf der neuen Gegengerade. Grammozis erhofft sich dadurch mehr Stimmung und einen Vorteil für sein Team.

"Es ist sehr schön, dass wir nicht wieder auf eine Sandbank schauen. Für die Spieler ist das ein ganz anderes Gefühl. Das gibt vielleicht ein paar Prozentpunkte mehr."

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