Pech für die Lilien: Dieses Mal schlägt es beim SV Darmstadt 98 spät ein

Darmstadt - Ausgerechnet im Pokal-Spiel (0:1) gegen den Karlsruher SC riss beim in dieser Saison zu Hause noch ungeschlagenen SV Darmstadt 98 die Serie - und das auch noch durch ein Last-Minute-Tor.

Gegen den Kopfball von Philipp Hofmann hat Lilien-Keeper Marcel Schuhen das Nachsehen.
Gegen den Kopfball von Philipp Hofmann hat Lilien-Keeper Marcel Schuhen das Nachsehen.

Waren es in den jüngsten beiden Spielen in der Zweiten Liga noch späte Tore der Lilien, die jeweils für den knappen 1:0-Sieg sorgten, so schlug es gegen den KSC nun kurz vor Ende der regulären Spielzeit im Tor von Marcel Schuhen ein.

In der Partie gegen den FC St. Pauli hatten Victor Pálsson in der 80. Minute den Siegtreffer erzielt, im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue war es Dario Dumic in der 87. Minute.

Beide Tore fielen nach Ecken von Tobias Kempe, der offenbar mittlerweile wieder das Vertrauen von SVD-Trainer Dimitrios Grammozis genießt.

Kempe-Ecken waren auch im Spiel gegen den KSC ein probates Mittel, um für Unruhe im Strafraum der Badener zu sorgen. Aus dem Spiel heraus gelang den Lilien trotz optischer Überlegenheit auf dem Feld nicht viel.

7:3 lautete das Eckenverhältnis, etwas Zählbares sprang dabei aber leider nicht heraus. Stattdessen machte dann der Karlsruher SC das Tor.

Hatten die Badener sich über weite Strecken der zweiten Halbzeit tief in die eigene Hälfte zurückgezogen, drehten sie in der Schlussphase noch einmal auf.

Torhüter Marcel Schuhen: "Gegentor schwer zu verteidigen"

Marcel Schuhen tröstet seinen Kapitän Fabian Holland nach dem unglücklichen Pokal-Aus.
Marcel Schuhen tröstet seinen Kapitän Fabian Holland nach dem unglücklichen Pokal-Aus.

Und das sollte belohnt werden. Eine Flanke des starken Anton Fink von rechts konnte Dario Dumic zunächst noch abwehren. Allerdings kam der Ball zu Fink zurück. Dessen zweiter Versuch fand den Kopf von Philipp Hofmann.

Der Sturmtank konnte sich gleich gegen drei Darmstädter durchsetzen und unhaltbar für Schuhen einköpfen.

"Keiner wollte dem Gegner Räume bieten und am Ende entscheidet eine Aktion, die Hoffmann auch sehr gut macht. Das war heute der Unterschied", befand Lilien-Coach Grammozis nach dem Spiel.

"Aber ich kann meiner Mannschaft in der Art und Weise keinen Vorwurf machen, wie wir uns präsentiert haben. Im letzten Drittel hat uns die letzte Überzeugung und der absolute Wille gefehlt."

"Das Gegentor ist schwer zu verteidigen, weil Hofmann mit seiner Größe und Präsenz das Ding aus dem Stand reindrückt", nahm Darmstadts Torhüter Schuhen seine Vorderleute beim Gegentreffer in Schutz.

"Für uns geht es nun darum, in Fürth wieder weiterzumachen", kündige Schuhen an. Am Samstag muss der SV Darmstadt 98 beim Tabellensiebten Greuther Fürth antreten.

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