SV Darmstadt 98 sucht Schuster-Nachfolger: Wen holt Präsident Fritsch ans Bölle?

Darmstadt - Bloß kein Schnellschuss! Bei der Suche nach einem Nachfolger für den freigestellten Trainer Dirk Schuster (TAG24 berichtete) will sich der SV Darmstadt 98 nicht unter Druck setzen. Die ersten Namen werden bereits gehandelt.

Rüdiger Fritsch und die Lilien sind nicht auf der Suche nach einem Feuerwehrmann.
Rüdiger Fritsch und die Lilien sind nicht auf der Suche nach einem Feuerwehrmann.

"Wir lassen uns lieber zwei Tage mehr Zeit als zwei zu wenig", sagte Vereinspräsident Rüdiger Fritsch am Montagabend. Ob der neue Coach schon im Heimspiel am Samstag gegen Dynamo Dresden auf der Bank sitzen werde, sei offen.

Zum Anforderungsprofil erklärte Fritsch nur: "Wir suchen definitiv keinen Feuerwehrmann."

Ansonsten verwies er auf den vom Sportkoordinator zum Sportlichen Leiter beförderten Carsten Wehlmann. Der wurde vom Präsidium mit der Trainersuche beauftragt. Wehlmann will sich am Dienstagvormittag äußern.

Nach nur einem Sieg aus den vergangenen zehn Spielen war Schuster am Montag freigestellt worden.

Fritsch sagte, man habe vorab keine Verhandlungen mit möglichen Kandidaten geführt und mit der Suche nach einem neuen Trainer erst nach der Trennung von Schuster begonnen.

Allerdings kursierten bereits die ersten Namen in den Medien: Christian Titz, der zuletzt den HSV coachte, oder Kenan Kocak, der beim SV Sandhausen versucht hatte den "Kocakschen Fußball" zu etablieren, wurden von der Bild-Zeitung als Favoriten für die Schuster-Nachfolger gehandelt.

Marco Antwerpen, der derzeit bei Drittligist Preußen Münster an der Seitenlinie steht, soll nach ersten Spekulationen laut kicker nun doch aus dem Rennen sein.

Für Dirk Schuster ging die zweite Amtszeit als Lilien-Trainer am Montag zu Ende.
Für Dirk Schuster ging die zweite Amtszeit als Lilien-Trainer am Montag zu Ende.

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