"Da ist alles angerichtet": Lilien-Coach Grammozis voller Vorfreude auf Hannover

Darmstadt - Mit dem Gastspiel bei Hannover 96 am Montag (25. November/20.30 Uhr) läutet der SV Darmstadt 98 entscheidende und vor allem schwierige Wochen vor der Winterpause ein. Doch Chef-Trainer Dimitrios Grammozis wirkt vor dem ersten Härtetest nach der Länderspielpause tiefenentspannt.

SV Darmstadt 98-Trainer Dimitrios Grammozis.
SV Darmstadt 98-Trainer Dimitrios Grammozis.

"Wir gehen überhaupt nicht negativ in die Partie. Ein Bundesliga-Stadion, ein Live-Spiel, da ist alles angerichtet", stieg der 41-Jährige in das Mediengespräch vor der abschließenden Zweitliga-Begegnung des 14. Spieltages ein.

Beim Thema Verletzungen dürfte aber selbst der so entspannt wirkende Grammozis etwas ins Grübeln geraten sein. Denn die Liste der Ausfälle bei den Südhessen ist nicht gerade kurz.

"Mathias Wittek wird uns leider länger fehlen, natürlich auch am Montag. Auch Braydon Manu, Felix Platte, Fabian Schnellhardt und Igor Berezovskyi fallen aus", fasste der Fußballlehrer die sich im Lazarett befindenden Spieler zusammen. Dennoch traut er seiner Truppe durchaus zu, etwas Zählbares gegen den Bundesliga-Absteiger herauszuholen.

"Unsere Spieler brauchen das Vertrauen. Sie haben das Potenzial und die Qualität, Tore zu erzielen. Wir müssen das aber auch erzwingen", sagte Grammozis. Ob der kürzlich erfolgte Wechsel auf der Trainerbank der Niedersachsen - Kenan Kocak (38) beerbte Mirko Slomka (52) am 15. November - nun ein gutes oder eher schlechtes Vorzeichen für die Lilien darstellt, bleibt abzuwarten.

Dennoch sieht Grammozis keine allzu gravierenden Veränderungen auf sein Team und sich zukommen: "Durch den Trainerwechsel ist die Spielvorbereitung schwieriger, aber der Kader und die Spielertypen dort haben sich nicht verändert".

Einzig und allein von Bedeutung sei, den Fokus nach der Länderspielpause wieder voll und ganz auf das Geschehen in Liga zwei zu legen.

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