Lilien-Punkt mit Strahlkraft, aber: "Es hätten drei sein müssen"

Darmstadt - Die Sonne strahlte mit voller Wucht an einem herrlichen Frühlingstag über dem Böllenfalltor in Darmstadt, die Lilien wären gerne als strahlender Sieger vom Feld gegangen - Grund zum Strahlen hatten nach 90 Minuten aber lediglich die Gäste aus Regensburg über den in Summe glücklichen Punktgewinn in Südhessen. Am Ende stand ein Lilien-Remis zu Buche - jedoch mit Strahlkraft!

Shakehands vor dem Anstoß: Lilien-Coach Dimitrios Grammozis (re.) begrüßt seinen Trainer-Kollegen Achim Beierlorzer.
Shakehands vor dem Anstoß: Lilien-Coach Dimitrios Grammozis (re.) begrüßt seinen Trainer-Kollegen Achim Beierlorzer.

Der SV Darmstadt 98 blieb auch im dritten Zweitliga-Spiel in Folge ungeschlagen: Nach den enorm wichtigen Siegen gegen Holstein Kiel und beim HSV sicherten sich die Lilien am Böllenfalltor gegen den SSV Jahn Regensburg einen wichtigen Zähler für die Mission Klassenerhalt (TAG24 berichtete).

Doch vor allen Dingen aufgrund einer spielerisch völlig überlegenen ersten Halbzeit gegen die Kicker aus der Oberpfalz, wäre ein Heimsieg alles andere als unverdient gewesen. Suchte man nach dieser Partie gezielt das Haar in der Suppe, wäre die Wahl ganz sicher auf die Chancenverwertung gefallen.

"Ich habe ein sehr gutes Spiel meiner Mannschaft gesehen und wir hatten genug Chancen, um das Spiel zu entscheiden. Wir nehmen den Punkt mit, auch wenn es heute eigentlich drei hätten sein müssen", ordnete Darmstadts Trainer Dimitrios Grammozis die Performance seiner Mannschaft ein.

Der Coach hob trotz seiner Mini-Enttäuschung ob der verlorenen zwei Punkte die Wichtigkeit des positiven Aufwärtstrends hervor: "Trotzdem haben wir nicht verloren, oft rutscht in solchen Spielen sogar noch einer hinten rein. Ich denke, dass wir extrem viel Positives aus diesem Spiel ziehen können."

Auch Marcel Heller pflichtete seinem Trainer bei: "Ärgerlich, aber wir nehmen den Punkt gern mit. Regensburg ist keine Laufkundschaft und spielt guten Fußball. Dafür haben wir es sehr gut gemacht und uns viele gute Chancen erarbeitet", sagte der Flügelflitzer.

Unzufrieden wirkten die Lilien am Ende des Tages also nicht - kein Wunder. Die stetigen Leistungssteigerungen unter Grammozis dürften mittlerweile selbst den letzten Pessimisten in Blau-Weiß positiv gestimmt haben.

Auch wenn die Darmstädter gegen den Jahn nur ein Punkt auf dem Konto verbuchen konnten - so war es summa summarum ein Zähler mit Strahlkraft.

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