Nach Sandhausen: Darmstadts Victor Pálsson ist unzufrieden mit sich selbst

Darmstadt - Nach dem 1:1 beim Abstiegskonkurrenten SV Sandhausen bemüht sich Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 um Zuversicht.

Victor Pálsson vom SV Darmstadt 98 beim Spiel gegen den SV Sandhausen am vergangenen Freitag.
Victor Pálsson vom SV Darmstadt 98 beim Spiel gegen den SV Sandhausen am vergangenen Freitag.

Trainer Dirk Schuster sprach von "einem ersten kleinen Schritt in die richtige Richtung". Mittelfeldspieler Victor Pálsson sah es ähnlich: "Wir haben die letzten beiden Spiele verloren und jetzt einen Punkt geholt. Wir müssen die positiven Dinge mitnehmen."

Mit sich selbst ging der Isländer jedoch hart ins Gericht. "Meine Leistung hier in Darmstadt ist für mich nicht akzeptabel. Ich muss das besser machen", sagte der Nationalspieler. Der Verein habe ihn in der Winterpause vom FC Zürich geholt, damit er der Mannschaft helfe. Das sei ihm bislang nicht gelungen.

Ein Sieg, ein Unentschieden, zwei Niederlagen und drei gelbe Karten – so lautet Pálssons Bilanz. Auf der Sechser-Position soll er die Defensive organisieren. Nach dem Abgang von Abwehrchef Aytac Sulu ist er da besonders gefordert.

"In den letzten drei Spielen habe ich drei individuelle Fehler gemacht, die zu Gegentoren geführt haben", räumte der 27-Jährige ein. "Das ist nicht normal für mich."

Am Samstag kommt Dynamo Dresden nach Darmstadt

Das Foto zeigt die Darmstädter Victor Pálsson (l) und Tobias Kempe (r) im Kampf mit Philipp Förster (M) aus Sandhausen.
Das Foto zeigt die Darmstädter Victor Pálsson (l) und Tobias Kempe (r) im Kampf mit Philipp Förster (M) aus Sandhausen.

Auch beim Führungstor der Sandhäuser am Freitag machte Pálsson keine gute Figur, konnte den Torschützen Fabian Schleusener beim Kopfball nicht entscheidend stören.

Dass es am Ende doch noch zu einem Remis reichte, verdankten die Lilien einem fragwürdigen Foulelfmeter, den Marvin Mehlem herausholte und Tobias Kempe verwandelte.

Während Mehlem für Rückfragen zunächst nicht zur Verfügung stand, gab sich Pálsson diplomatisch. "Vielleicht ist er ein bisschen dramatisch gefallen. Das war eine schwierige Entscheidung für den Schiedsrichter", sagte er.

Mit dem Remis halten die Lilien zwar die Sandhäuser auf Distanz. Doch mit nur einem Sieg aus den vergangenen zehn Spielen bleibt die Lage weiter angespannt.

Am nächsten Samstag (13 Uhr) kommt Dynamo Dresden ans Böllenfalltor, ein weiterer Konkurrent im Abstiegskampf.

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