Niederlage in Meppen: FSV schlägt sich unter Wert

Meppen - Entscheidung vertagt! Der FSV Zwickau muss sich nach der 0:2 (0:1)-Pleite beim SV Meppen weiter in Geduld üben und kann den Klassenerhalt frühestens am nächsten Wochenende festzurren.

 Nico Granatowski (l.) im Zweikampf mit Morris Schröter.
Nico Granatowski (l.) im Zweikampf mit Morris Schröter.  © Picture Point/Gabor Krieg

Diese verflixte zweite Spielminute! Letzte Saison legte Meppen zuhause einen Blitzstart hin und ging nach zwei Minuten per Handelfmeter in Führung. Und diesmal? Fing sich der FSV vor 6656 Zuschauern in der Hänsch-Arena wieder ein frühes Gegentor. Markus Ballmert (2.) nutzte einen Stellungsfehler aus und köpfte nach scharfer Eingabe von Janik Jesgarzewski aus elf Metern wuchtig ein.

Im direkten Gegenzug bot sich Zwickau die große Ausgleichschance. Ronny König hatte sich unter einer weiten Eingabe weggeduckt und so seinen Sturmkollegen Lion Lauberbach in Szene gesetzt. Direkt vor SVM-Keeper Eric Domaschke bekam der noch die Stiefelspitze hinter den Ball, setzte das Leder aber neben den Pfosten.

Die Gäste lagen zurück und je länger das Spiel dauerte, desto mehr drängte sich die Frage nach dem Warum auf. Zwickau bestimmte das Spiel und besaß ein Brett nach dem anderen. Davy Frick (10.) verzog aus 16 Metern - Domaschke war schon geschlagen - und König (21.) verpasste am Fünfer eine Eingabe von Julius Reinhardt.

Alexandros Kartalis (22, Zwickau).
Alexandros Kartalis (22, Zwickau).  © Picture Point/Gabor Krieg

Wer vorne mit den Chancen sündigt, braucht sich nicht beschweren, wenn er hinten in die Bredouille kommt. Schlussmann Johannes Brinkies musste gleich zwei Mal hintereinander in höchster Not per Faustabwehr klären. Am Gesamtbild änderte das aber wenig. Die Westsachsen hatten die klareren Aktionen, vergaben durch Morris Schröter (44.), Julius Reinhardt (45.) und Lauberbach (55.) jedoch wiederholt das überfällige 1:1.

Es war einfach zum Haare raufen. Und es kam noch dicker! Bryan Gaul (57.) traf nach Reinhardt-Ecke nur an die Querlatte und auf der Gegenseite nutzte Meppens Deniz Undav (66.) einen der seltenen Nadelstiche zum vorentscheidenden 0:2.

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