Fahrrad-Abo-Anbieter Swapfiets startet in Hamburg

Hamburg - Mobilität ist das Thema des Jahres in Hamburg. Ein weiteres Angebot startet in der Großstadt.

In einer Filiale von Swapfiets stehen mehrere Fahrräder des Anbieters.
In einer Filiale von Swapfiets stehen mehrere Fahrräder des Anbieters.  © dpa/Hauke-Christian Dittrich

Der niederländische Fahrrad-Abo-Anbieter Swapfiets eröffnet in der kommenden Woche ein Geschäft in Hamburg, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Online sei das Angebot bereits verfügbar, wegen der guten Nachfrage allerdings mit rund zwei Wochen Wartezeit.

Swapfiets vermietet ein Fahrrad auf Monatsbasis zu einem Preis von maximal 19,50 Euro, das online bestellt und nach Hause geliefert wird.

Erhältlich ist lediglich ein Modell, ein Luxus-Rad mit sieben Gängen. Aktuell ist es zum Einführungspreis von 17,50 Euro pro Monat zu haben, Studierende zahlen 2,50 Euro weniger.

Das Angebot richte sich an Nutzer, die täglich ein Fahrrad zur Verfügung haben wollen, sagte ein Sprecher.

Kunden bekommen Service-Paket

Ein Mann fährt auf einem Swapfiets durch die Stadt. (Archivbild)
Ein Mann fährt auf einem Swapfiets durch die Stadt. (Archivbild)  © dpa/Hauke-Christian Dittrich

Das Besondere an Swapfiets sei das Service-Versprechen: Bei einer Panne wird das Rad innerhalb von zehn Minuten repariert oder ausgetauscht. Damit werde dem Kunden die Mühe der regelmäßigen Wartung und Pflege abgenommen.

Swapfiets konkurriere damit weder mit dem stationären Fahrradhandel, wo sich die Kunden ein individuelles Fahrrad kaufen, noch mit Stadtrad, wo sie lediglich auf Minutenbasis für einen Weg ein Fahrrad mieten. Das Angebot besetzte vielmehr eine eigene Nische.

In Hamburg konkurrieren bereits zahlreiche Mobilitätsanbieter, die Autos, Fahrräder und E-Tretroller vermieten oder teilen.

Das Unternehmen Swapfiets aus den Niederlanden expandiert gegenwärtig über seinen Heimatmarkt hinaus und bietet Räder bereits in 21 deutschen Städten an.

Insgesamt nutzen nach Angaben des Sprechers 130.000 Kunden in vier Ländern das Angebot, davon die meisten in den Niederlanden.

Titelfoto: dpa/Hauke-Christian Dittrich

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