Schwangere schickt Vater eine WhatsApp, die Antwort ist ganz anders als erwartet

Swindon – Eine junge Frau stellt fest, dass sie schwanger ist. Wer ist der Vater? Eigentlich klar. Doch sie hat eine heiße Spur, die sich leider als Sackgasse entpuppt.

Sophie (li.) lud den Chat mit der verzweifelten Schwangeren bei Twitter hoch.
Sophie (li.) lud den Chat mit der verzweifelten Schwangeren bei Twitter hoch.  © Screenshot Twitter

Die junge Engländerin schreibt dem wahrscheinlichen Erzeuger ihres Kindes eine WhatsApp-Nachricht: "Hey hier ist Abbie, ich bin schwanger und da du die einzig Person bist, mit der ich in den vergangenen Wochen geschlafen habe, ist es von dir. Kannst du mich zurückrufen, um darüber zu sprechen?"

Die Antwort fällt aber ganz anders aus, als sie erwartet hätte. "Sorry, du hast die falsche Nummer". Zunächst glaubt sie noch, dass sie vom Vater des Kindes hingehalten wird und fragt nach, was er damit meine, woraufhin die Antwort erneut lautet: "Du schreibst der falschen Nummer".

Jetzt wird Abbie sauer: "Fuck off, du rennst immer vor der Verantwortung davon. Aidan, das ist Ernst gemeint."

Die Antwort lässt nichts gutes ahnen: "Es tut mir leid, du hast die falsche Nummer, hier ist nicht Aidan." Sie erfährt, dass sie sich mit einer gewissen Sophie schreibt und bekommt dafür sogar ein Beweis-Selfie. Der Verdacht, wonach es sich um Aidans Freundin handelt, bestätigt sich allerdings nicht.

Sophie beteuert, keinen Aidan zu kennen. Der hatte seiner Affäre Abbie offenbar die falsche Telefonnummer gegeben. Vielleicht ist es nur ein zufälliger Verschreiber oder er tat es mit voller Absicht, um nichts mehr von ihr hören zu müssen. Allerdings dürfte die Dynamik des Internets ihn möglicherweise schon bald wissen lassen, dass er Vater wird.

Denn Sophie veröffentlichte den Chat mit Abbie bei Twitter. Sie bekam dafür zwar einen gehörigen Shitstorm, da derart private Chats nichts in der Öffentlichkeit verloren hätten. Die Flut an Nachrichten und Kommentaren war so groß, dass sie inzwischen ihr Profil auf "privat" gesetzt hat.

Etwas Positives könnte die Veröffentlichung des Chats aber doch haben. Denn er wurde hundertfach retweetet, und unzählige Aidans wurden darauf markiert. So erlebten viele junger Männer mit diesem Namen beim Öffnen von Twitter einen Schreckmoment, dass sie schon bald Vater werden könnten. Viele antworteten auf den Tweet: "Ich schwöre, ich bin es nicht."

Aber möglicherweise ist auch irgendwann der richtige Aidan darunter und meldet sich in den kommenden Tagen bei der Mutter seines Kindes und steht zu seiner Verantwortung.

Abbie kann es nicht glauben, die falsche Nummer von ihrem Geliebten bekommen zu haben.
Abbie kann es nicht glauben, die falsche Nummer von ihrem Geliebten bekommen zu haben.  © Screenshot Twitter