Sie kauerten sich aneinander und rangen mit dem Tod: Mann findet schrecklich verwahrloste Welpen

Sylacauga (Alabama) - Ein Fußgänger aus dem US-Staat Alabama traute seinen Augen nicht, als er auf dem Weg zur Arbeit sechs schrecklich verwahrloste Welpen im Wald fand. Der Mann aus der Stadt Sylacauga, brachte die Vierbeiner in ein nahegelegenes Tierheim, wo sie schockierte Mitarbeiter kurz vor Weihnachten in Empfang nahmen, berichtet aktuell "The Dodo".

Die Welpen waren so verwahrlost, dass niemand erkannte, zu welcher Rasse sie gehörten.
Die Welpen waren so verwahrlost, dass niemand erkannte, zu welcher Rasse sie gehörten.  © Instagram/Screenshot/bear_the_greatpyr

Die Tiere waren viel zu jung, um so früh von ihrer Mutter getrennt zu werden. Ihre Haut war rosa und rissig, sodass sie kaum noch wie Hunde aussahen. Nicole Zaguroli von der "Second City Canine Rescue" (SCCR), einer gemeinnützigen Rettungsaktion, die sich später in den Fall einschaltete, sagte gegenüber "The Dodo":

"Sie waren so übelriechend, dass die Angestellten des Tierheims Masken tragen mussten, um sie zu baden. Sie waren in sehr schlechtem Zustand. Sie hatten Krätze, waren unterernährt und unterkühlt."

Die sechs Welpen sahen durch ihr fehlendes Fell so fremdartig aus, dass die Mitarbeiter des Tierheims sich nicht erklären konnten, welcher Rasse sie angehörten. Da sie jedoch nur etwa 2,2 Kilogramm wogen, schätzten die fünf Beteiligten, dass die Vierbeiner Cocker-Spaniel-Mischlinge oder Pudel waren." Damit lagen die Helfer total daneben, wie sich nur wenige Wochen später herausstellte.

Jacquie Cobb, Präsidentin der Hunderettungsstelle SCCR, die ihren Sitz in Illinois hat, sah einen Facebook-Post aus dem Tierheim, das die Erstbehandlung der Welpen durchgeführt hatte und nun Hilfe brauchte.

Laut Nicole Zaguroli brachte ein DNA-Test schließlich Klarheit

Die Welpen wurden mit jedem Tag fitter.
Die Welpen wurden mit jedem Tag fitter.  © Instagram/Screenshot/secondcityk9

Cobb ließ die Tiere abholen und medizinisch gegen ihre Krätze behandeln. Dann teilte sie die Hunde auf zwei Pflegeheime auf

Mit Hilfe von medizinischen Bädern und richtigen Mahlzeiten, verbesserte sich die Gesundheit der Hunde Tag für Tag. Langsam bedeckte weißes gelocktes Fell ihre Körper - aber es stellte sich immer noch die Frage, welcher Rasse sie angehörten.

Als die Welpen an Gewicht zulegten, wurde schnell klar, dass sie tatsächlich das Gegenteil von dem waren, was ihre Retter angenommen hatten. Nicole Zaguroli erklärte "The Dodo", dass ein DNA-Test Klarheit brachte. Es handelt sich bei den Vierbeinern demnach um Pyrenäenberghunde.

Das bedeutet, dass die Vierbeiner schon bald um die 45 Kilogramm auf die Waage bringen. Ihre neuen Besitzer werden sich dann kaum noch vorstellen können, dass sie einst so kleine, schwache Welpen waren.

So süß: Die anderen Welpen sollen sich ähnlich prächtig entwickelt haben.
So süß: Die anderen Welpen sollen sich ähnlich prächtig entwickelt haben.  © Instagram/Screenshot/bear_the_greatpyr

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