Mysteriös! Parasiten fressen sich durch Menschenfleisch

Syrien/Irak - Diese Meldung aus den umkämpften Gebieten in Syrien und Irak schockiert! Wie der "Daily Star" berichtet, haben Mediziner zuerst bei Kämpfern der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) einen Parasiten entdeckt, der sich von innen durch das Menschenfleisch frisst. In Medizinerkreisen spreche man daher von der "Dschihad-Krankheit".

Als Überträger vermuten Mediziner unter anderem die Sandmücke.
Als Überträger vermuten Mediziner unter anderem die Sandmücke.  © 123rf.com/mackoflower

Die Experten befürchten inzwischen, dass es sogar zu einer Epidemie in den Krisengebieten kommen könnte, die sich schlimmstenfalls auf weitere Nachbarstaaten ausweitet. Denn mittlerweile seien auch Krankheitsfälle unter Zivilisten bekannt. Außerdem soll sich ein Abenteuer-Tourist aus Großbritannien beim Urlaub im Nahen Osten damit infiziert haben.

Problem: Leichen mit der gefährlichen Krankheit bleiben oft einfach auf der Straße liegen. So kann sich der Erreger, der "schreckliche offene Geschwüre am Körper hinterlässt", wie wie "Sputnik" erklärt, weiter ausbreiten. Dass die Krankheit bislang kaum erforscht ist, macht es nur noch schlimmer.

Der iranische Arzt Nasser Dehghani erklärt in "Daily Star", dass es sich um eine Art Leishmaniose handeln soll. Bei dieser Infektionskrankheit vermehren sich die Parasiten im Blut ihres Wirtes.

Überträger sind vermutlich Sandmücken. Aber auch Hunde und Nagetiere sollen infrage kommen. Einen wirkungsvollen Impfstoff gibt es noch nicht. Wird die Krankheit nicht behandelt, endet sie tödlich. Denn die Parasiten befallen unter anderem Milz, Leber, Knochenmark und Schleimhäute und zerstören das Immunsystem. Im weiteren Verlauf komme es zu Nierenversagen, Fieber, die Haare fallen aus, der Betroffene verliert Gewicht.

Im fortgeschrittenen Stadium schließlich entstehen auf der Haut großflächige offene Wunden. Die "fleischfressenden Killer lassen die Menschen von innen verrotten", schreibt "Daily Star".

Betroffene hängen oft wochenlang am Tropf.
Betroffene hängen oft wochenlang am Tropf.  © 123rf.com/sudok1

Titelfoto: 123rf.com/sudok1/mackoflower


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