Es war Futter für Tiere: Brandstifter fackeln hunderte Strohballen ab

Tätschwitz - In Tätschwitz bei Hoyerswerda standen in der Nacht zu Mittwoch rund 250 Strohballen in Flammen. Das Feuer brach an fünf Stellen gleichzeitig aus. Polizei und Feuerwehr gehen von Brandstiftung aus.

Bis 6 Uhr morgens waren mehrere Ortsfeuerwehren mit den Löscharbeiten beschäftigt.
Bis 6 Uhr morgens waren mehrere Ortsfeuerwehren mit den Löscharbeiten beschäftigt.

"18 Kameraden hatten die ganze Nacht damit zu tun, das Feuer zu löschen", so Rene Zschiesche (42), Ortswehrleiter der freiwilligen Feuerwehr Tätzschwitz. Mehrere Ortsfeuerwehren, etwa aus Geierswalde und Klein Partwitz, waren von 23 Uhr bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz.

Wie die Polizeidirektion Görlitz geht auch Zschiesche davon aus, dass das Strohfeuer mutwillig gelegt wurde: "Es war offensichtlich Brandstiftung", so der Ortswehrleiter.

Die etwa 250 Strohballen gehörten einem Agrar-Unternehmen aus Senftenberg. "Wir haben solche Fälle über die Jahre schon öfter gehabt", so Firmenchef Thomas Meyer (56). "Leider konnte noch nie ein Brandstifter ermittelt werden."

Das Weizenstroh sei als Futter für Rinder gedacht gewesen. Den Schaden schätzt Meyer auf etwa 9 000 Euro.

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