Tafel-Chef vor Gericht: Bizarrer Streit um Todeswunsch

Ingolf Knajder (53) hetzte im Internet gegen den Dresdner Tafel-Chef.
Ingolf Knajder (53) hetzte im Internet gegen den Dresdner Tafel-Chef.  © Ove Landgraf

Dresden - Beide engagieren sich für eine gute Sache, setzen sich in Dresden für Obdachlose und Arme ein. Doch hinter den Kulissen tobt ein bizarrer Streit, der in einem Todeswunsch gipfelte.

Jetzt trafen sich die Streithähne vor Gericht. Ingolf Knajder (53) ist Chef des Vereins „Dresdner Bürger helfen Obdachlosen und Bedürftigen“.

Er ging den Dresdner Tafel-Chef Andreas Schönherr (40) auf Facebook an, giftete: „Solchen Menschen wünsche ich den baldigen Tod und nichts anderes.“

Schönherr, ob seiner Tätigkeit bei der Tafel selbst nicht unumstritten, konterte über seine Anwälte in Form einer Unterlassungserklärung. Doch Knajder legte stattdessen nach, beleidigte munter weiter.

Richter Jens Maier (54) muss nun im Landgericht entscheiden, ob die Unterlassungserklärung rechtens ist und Abmahnkosten für Knajder fällig werden. Den höchstrichterlichen Vorschlag, sich selbst zu einigen, lehnten übrigens beide Seiten ab.

Urteil folgt - einen Tag vor Heiligabend ...

Tafel-Chef Andreas Schönherr (40) wehrt sich gegen Todeswünsche.
Tafel-Chef Andreas Schönherr (40) wehrt sich gegen Todeswünsche.  © Holm Helis

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