Beim nächsten Tag der Sachsen: Anfeiern gegen die Terrorangst

„Wir dürfen uns nicht verkriechen“, gab Landtagspräsident Matthias Rößler (61, CDU, Mi.) als Parole aus.
„Wir dürfen uns nicht verkriechen“, gab Landtagspräsident Matthias Rößler (61, CDU, Mi.) als Parole aus.

Von Hermann Tydecks

Dresden/Limbach-Oberfrohna - Die Anschläge in Brüssel werfen ihren Schatten aufs größte Volksfest im Freistaat. Zum 25. Tag der Sachsen in Limbach-Oberfrohna werden im September 250 000 Besucher erwartet. „Wir dürfen uns nicht verkriechen“, gab Landtagspräsident Matthias Rößler (61, CDU) als Parole aus.

„Die Terroristen wollen unsere offene Gesellschaft vernichten. Aber wir lassen uns nicht in unserer Art zu leben beeinträchtigen!“ Damit warb Rößler für den 25. Tag der Sachsen (2. bis 4. September), der auch Gemeinschaftsgefühl und Zusammenhalt stifte. Für Sicherheit werde gesorgt. Im Jubiläumsjahr gibt es elf Bühnen und 15 Themenmeilen, 342 Vereine haben sich angemeldet, 132 Teilnehmer für den Festumzug.

Neu: eine Jubiläumsmeile mit den bisherigen Ausrichterstädten. Eine App („Tag der Sachsen 2016“) liefert Informationen. „In einem Festzelt werden wir den Weltrekord im ‚Mensch-ärgere-dich-nicht‘ knacken“, kündigt Projektleiterin Ina Klemm (39) an. „1000 Spieler treten an.“

Limbach-Oberfrohna investiert für die Mega-Sause (Motto: „L.-O. wirkt“) bis zu 500.000 Euro.

Foto: Uwe Meinhold


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