Was macht die GSG9 hier im Innenministerium?

Elitepolizisten der GSG9 seilen sich vom Innenministerium ab.
Elitepolizisten der GSG9 seilen sich vom Innenministerium ab.  © DPA

Berlin – Tausende Berliner und Touristen haben am Samstag den Tag der offenen Tür der Bundesregierung genutzt, um einen Blick hinter die Kulissen der Macht zu werfen. Das Kanzleramt, die 14 Bundesministerien und das Bundespresseamt luden die Bürger ein, sich beim "Date mit der Demokratie" über Politik zu informieren.

Bei bedecktem Himmel bildete sich schon zum Auftakt um 10.00 Uhr eine kleine Schlange vor dem Bundesverteidigungsministerium, da alle Besucher zunächst die Sicherheitskontrollen passieren mussten. Unter anderem konnten dort im Innenhof Panzer besichtigt werden. Vor dem Innenministerium waren auffällig viele Polizisten zu sehen.

Außerdem gab es eine Vorführung der Spezialeinheit GSG9 mit voller Ausrüstung im Innenministerium. Dabei seilten sie sich auch vom Ministerium ab.

Im Raum der Bundespressekonferenz nahmen Dutzende Bürger schon um kurz nach 10.00 Uhr die Möglichkeit wahr, Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) persönlich auf den Zahn zu fühlen. Knapp vier Wochen vor der Bundestagswahl am 24. September interessierten sich die Besucher vor allem für die Dieselaffäre und die Pleite von Air Berlin.

Am Nachmittag wollten sich auch der Chef des Bundeskanzleramtes, Peter Altmaier (CDU), und der Bundesbeauftragte für die Stasi-Akten, Roland Jahn, den Fragen der Bürger stellen. Die Ministerien bieten Führungen, Informationsstände, aber auch Spiele und Kulinarisches an.

GSG-9-Polizisten in voller Montur im Fahrstuhl des Innenministeriums.
GSG-9-Polizisten in voller Montur im Fahrstuhl des Innenministeriums.  © DPA
Vor dem Bundeskanzleramt standen die Menschen Schlange für einen Besuch bei Angela Merkel.
Vor dem Bundeskanzleramt standen die Menschen Schlange für einen Besuch bei Angela Merkel.  © DPA

Titelfoto: DPA


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