Mann versucht, Geldautomaten zu sprengen und flieht dann nach Italien

Trotz Sprengversuch und anschließender Flucht ins Ausland, erhält der Täter nur eine Bewährungsstrafe (Archivbild).
Trotz Sprengversuch und anschließender Flucht ins Ausland, erhält der Täter nur eine Bewährungsstrafe (Archivbild).  © DPA

Frankfurt - Eine gescheiterte Geldautomaten-Sprengung in Frankfurt hat einem 31-Jährigen eine Bewährungsstrafe eingebracht.

Das Amtsgericht Frankfurt verurteilte den Mann am Freitag zu einem Jahr und elf Monaten.

Die Polizei hatte den Angeklagten im Dezember vergangenen Jahres dabei beobachtet, wie er sich gemeinsam mit drei Komplizen an dem Automaten zu schaffen machte.

Bevor das Quartett den installierten Sprengsatz zünden konnte, griffen die Beamten zu. Dem Angeklagten gelang allerdings die Flucht nach Italien.

Während der Mann dort im April festgenommen wurde, erhielten die Mittäter in getrennten Prozessen Haftstrafen von bis zu zwei Jahren.

Nach seiner Auslieferung nach Deutschland saß der 31-Jährige neun Monate in Untersuchungshaft. Vor Gericht zeigte er sich geständig.

Aufgrund der langen Haftzeit sah dass Gericht die Bewährungsstrafe als vertretbar an.


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