Tatort-Schauspieler Mommsen dreht sich nach Aus "den Hintern wund"

Daun - Ostermontag lief der letzte Bremer "Tatort". Schauspieler Oliver Mommsen bedauert seinen Ausstieg bisher kein bisschen.

Oliver Mommsen ist nach seinem Tatort-Aus glücklich.
Oliver Mommsen ist nach seinem Tatort-Aus glücklich.  © Gerald Matzka/zb/dpa

"Ich habe gerade so viel Abwechslung, wie schon lange nicht mehr", sagte Mommsen am Samstag in Daun (Vulkaneifel) am Rande des Krimifestivals "Tatort Eifel". "Ich drehe mir den Hintern wund."

Dies sei zwar noch keine Bestätigung dafür, dass der Ausstieg als Ermittler Nils Stedefreund die richtige Entscheidung war: Das wisse man erst nach ein paar Jahren. "Gerade aber geht es auf. Der Augenblick im Moment ist traumhaft."

Das Bremer "Tatort"-Duo Mommsen und Sabine Postel hatte sich im April aus der ARD-Reihe verabschiedet. Die Rolle von Stedefreund hatte Mommsen 18 Jahre inne.

Mommsen sagte, er habe dieses Jahr mit Kollegin Anja Kling einen Film zum Thema Magersucht ("Aus Haut und Knochen") gedreht, in einem anderen Film habe er einen Autisten gespielt. Und Mitte Dezember sei er in "Der beste Papa der Welt" zu sehen.

Auch Theater spiele er weiter: Ab Ende Januar stehe er in Berlin in der Komödie "Ab Jetzt" auf der Bühne.

Seit 2001 bildeten Oliver Mommsen und Sabine Postel das Bremer "Tatort"-Paar Nils Stedefreund und Inga Lürsen.
Seit 2001 bildeten Oliver Mommsen und Sabine Postel das Bremer "Tatort"-Paar Nils Stedefreund und Inga Lürsen.  © Carmen Jaspersen/dpa

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