Tatort-Horror: Junger Frau das Blut ausgesaugt

Bremen - Ein Notruf geht bei der Bremer Polizei ein, zu hören sind Hilfeschreie. Kurz darauf wird in einem Park die Leiche einer jungen Frau gefunden - mit massiven Bisswunden am Hals.

Nora und ihr Vater Wolf Harding sind verdächtig.
Nora und ihr Vater Wolf Harding sind verdächtig.  © Radio Bremen/Christine Schröder

Das Opfer wurde regelrecht ausgesaugt. Pünktlich zu Halloween schockt die ARD mit einem Grusel-"Tatort" der Extraklasse (Sonntag, 20.15 Uhr, ARD).

Die einzige Zeugin liegt verstört im Krankenhaus und bekommt nur ein Wort heraus: "Vampir". Nicht viele Infos für Stedefreund (Oliver Mommsen, 49) und Kollegin Inga Lürsen (Sabine Postel, 64), die in "Blut" zum vorletzten Mal ermitteln.

Doch ins Visier geraten bald Wolf Harding (Cornelius Obonya, 49) und seine lichtscheue, ambivalente Tochter Nora, gespielt von Lilith Stangenberg (30). Diese sorgt für die Schockmomente des Films. "Vampir ist eine alte Traumrolle von mir", sagte Stangenberg nach der Pressevorführung in einem Bremer Kino.

Allerdings hat der Film mit dem Thema Lichtkrankheit durchaus auch einen realistischen Hintergrund. Und während Lürsen Schritt für Schritt die Indizien und Hinweise zusammensetzt, gerät Stedefreund in einen fieberhaften Strudel mystischen Aberglaubens.

Lohnt sich das Einschalten?

Inga Lürsen und Stedefreund sind über die Brutalität schockiert, mit der die junge Frau zu Tode kam.
Inga Lürsen und Stedefreund sind über die Brutalität schockiert, mit der die junge Frau zu Tode kam.

Für Horror-Fans unbedingt. Allen anderen sei geraten: Am besten nicht alleine schauen. Im Übrigen hat Oliver Mommsen einen ganz starken Auftritt. Immerhin wurde seine Rolle in den vergangenen Jahren Stück für Stück mit Selbstvertrauen, Fachwissen und schöner Routine ausgestattet.

Nun wird ihm alles wieder weggenommen. Stedefreund zeigt Ängste, Verunsicherung, ist am Ende gar ein Häufchen Elend. Seiner Kollegin ist er bei der Ermittlungsarbeit keine große Hilfe. Dadurch wirkt Inga Lürsen leider etwas farblos.

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