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Dieser Tatort-Bösewicht ist ein Dresdner

Dresden/München - Sein Gesicht kennt man schon aus zahlreichen Krimis, nun veranstaltet Franz Pätzold in Bremen ein Massaker. MOPO24 hat mit dem Dresdner Tatort-Bösewicht gesprochen.

Von Guido Glaner

Dresden/München - Ein Terroristen-Pärchen, Luisa und Sven, mischte am Montagabend den Bremer „Tatort“ mit dem Titel „Der hundertste Affe“ auf. Aus Rache für den verbrecherische Einsatz von Umweltgiften eines Chemie-Multis will das Liebespaar mit Pestiziden ein Massaker an Bremern verursachen.

In der Rolle des verliebten Sven, der von seiner fanatischen Freundin Luisa (Friederike Becht, 29) ins Verbrechen getrieben wird, ein waschechter Dresdner: Franz Pätzold, der für Episodenrollen im Fernsehen (gern Krimis, zum Beispiel: „Stubbe“, „Soko Leipzig“, „Großstadtrevier“) immer mal wieder einen Ausflug vor die Filmkamera macht, in der Hauptsache aber seit 2010 Ensemblemitglied im renommierten Münchner Residenztheater ist. MOPO24 sprach mit dem 26-Jährigen.

Nelke im Haar, Kippe im Mund - Franz Pätzold im Stück „Balkan macht frei“ im Münchner Residenztheater.
Nelke im Haar, Kippe im Mund - Franz Pätzold im Stück „Balkan macht frei“ im Münchner Residenztheater.

MOPO24: Herr Pätzold, Sie sind in Dresden geboren und aufgewachsen, aber in Dresden nie schauspielerisch in Erscheinung getreten. Wie kam das?

Franz Pätzold: Das stimmt so nicht. Ich war in zwei Inszenierungen im Projekttheater in der Neustadt zu sehen: „Die Geflügelschere“ und „Hinkemann“. Beide Arbeiten entstanden im Rahmen der Theater AG der Dreikönigsschule.

MOPO24: Einige Angaben zu Ihrem Leben in Dresden, bitte: In welchem Stadtteil sind Sie aufgewachsen, welche Schulen haben Sie besucht?

Franz Pätzold: Ich bin in der Neustadt aufgewachsen. Erst wohnten wir in der Prießnitzstraße, später dann in der Louisenstraße. Klar, dass ich dann auch in der Neustadt zur Schule ging - in die 103. Grundschule, später an die Dreikönigschule. Mein Leben spielte sich daher auch hauptsächlich in der Neustadt ab. Fußball bei Dresden Nord (nicht sehr lang), Aikido, Musikschule, Freundin und Freunde. Alles war auf der Neustadtseite. Die andere Elbseite war und ist für mich durch Dynamo attraktiv.

Das Terrorpärchen Luisa (Friederike Becht) und Sven (Franz Pätzold) im „Tatort“. Er überlebt am Ende, sie beißt ins Gras.
Das Terrorpärchen Luisa (Friederike Becht) und Sven (Franz Pätzold) im „Tatort“. Er überlebt am Ende, sie beißt ins Gras.

MOPO24: Sie gehören zum Ensemble des Residenztheaters in München, sind in erster Linie Theaterschauspieler. Ziehen Sie die Bühne Film und Fernsehen grundsätzlich vor?

Franz Pätzold: Nach Beendigung meines Schauspielstudiums in Leipzig habe ich das wunderbare Angebot aus München bekommen. Das konnte und wollte ich nicht ausschlagen. Nach fünf Jahren am Theater kann ich getrost behaupten, dass das die absolut richtige Entscheidung war.

Der Film ist natürlich auch reizvoll für mich. Es kommen schöne Anfragen, ich habe aber einen Vertrag mit dem Residenztheater. Dort hab ich viele Möglichkeiten und fühle mich sehr wohl.

Das Gute ist, ich muss mich nicht festlegen. Ich kann beides machen. Das werde ich auch weiterhin.

Gleich nach dem Studium ging es für Pätzold von Leipzig nach München.
Gleich nach dem Studium ging es für Pätzold von Leipzig nach München.

MOPO24: Im Bremer „Tatort“ „Der hundertste Affe“ spielen Sie einen zweifelnden Öko-Terroristen, den die Liebe zu einer skrupellosen Frau ins Verbrechen treibt. Millionen TV-Zuschauer haben mitgefiebert. Freut Sie das oder erschreckt es Sie eher?

Franz Pätzold: Es freut mich natürlich, im TV präsent zu sein und gesehen zu werden. Das ist mein Beruf. Ich kenne die Zuschauer nicht und bleibe so auf eine gewisse Art und Weise anonym. Unmittelbare Rückmeldung erfahre ich von der Familie, meinen Freunden und auch aus der Branche.

MOPO24: Sehen Sie sich gern im Fernsehen?

Franz Pätzold: Mir fehlt der naive Blick. Ich kann nichts mehr ändern, abgedreht ist abgedreht. Das kann nervig sein, wenn es mir nicht gefällt, aber auch toll, wenn es mir gefällt. Beides ist okay, es ist nicht wie im Theater, wo man manchmal 40 Vorstellungen einer Inszenierung spielt.

MOPO24: In den zurückliegenden Jahren waren Sie immer wieder in TV-Krimis zu sehen. Ist der Krimi Ihr bevorzugtes TV-Format? Wenn ja, warum?

Franz Pätzold: In Deutschland werden sehr viele Krimis produziert. Da ist die Wahrscheinlichkeit, in einem mitzuspielen, sehr groß. Für mich ist immer die Qualität einer Rolle ein Entscheidungsfaktor.

MOPO24: Wie eng sind Ihre Verflechtungen mit Dresden (Familie, Freunde)? Würden Sie gern mal in Ihrer Heimatstadt Theater spielen?

Franz Pätzold: Ich liebe die Stadt und habe Familie und Freunde dort. Ich bin nicht mehr so oft da. Weihnachten, wenn ich nicht arbeiten muss, vielleicht mal zu einem Dynamo-Spiel, oder wenn ich zur BRN Zeit finde ... Sonst wird’s eng.

Ich habe meine Kindheit und Jugend in Dresden verbracht und die Stadt verlassen, um in Leipzig zu studieren. Jetzt komme ich zu Besuch. Das macht es einfach, die Stadt aus einem romantischen Blick zu sehen.

Außerdem: Ich bin Dresdner, da hat man keine Wahl. Und das finde ich gut so. Ich würde liebend gern in Dresden auf der großen Bühne stehen, das wär ein Heimspiel. Dafür ist aber noch genug Zeit. Das wird schon noch kommen.

Fotos: ARD, Konrad Fersterer

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