Frau bricht bei SM-Sex blutend in einer Dusche zusammen

Schenk und Ballauf zweifeln: Geht Ex-Soldat Baumann auf der Suche nach seiner untreuen Gattin über Leichen?:
Schenk und Ballauf zweifeln: Geht Ex-Soldat Baumann auf der Suche nach seiner untreuen Gattin über Leichen?:  © WDR/Martin Valentin Menke

Köln - Eine Frau bricht bei hartem SM-Sex blutend in einer Dusche zusammen, eine andere Frau wird vom Balkon ihrer Wohnung gestoßen.

Sie war Empfangschefin eines Hotels und hatte zuvor Streit mit Lars Baumann (Hanno Koffler, 37), der seine verschwundene Frau Susanne sucht - eben jene aus der Dusche.

Sie ist Assistentin des Geschäftsführers einer Firma, für die Ex-Soldat Baumann als Bauleiter eines Hotels in Katar arbeitet und die von der dubiosen Vergabe der Fußball-WM 2022 profitiert hat.

Während Freddy Schenk (Dietmar Bär, 56) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, 57) diese Zusammenhänge untersuchen, taucht Baumann unter...

Lohnt sich das Einschalten?

Nur für Fans des klassischen Ermittlerkrimis, denn der "Tatort: Bausünden" ist absolut überraschungsfrei. Positiv formuliert: Auf Max und Freddy ist Verlass.

So wird der Old-School-"Tatort" aus Köln

Nur für Fans des klassischen Ermittlerkrimis geeignet: Denn der "Tatort: Bausünden" ist absolut überraschungsfrei.
Nur für Fans des klassischen Ermittlerkrimis geeignet: Denn der "Tatort: Bausünden" ist absolut überraschungsfrei.  © WDR/Martin Valentin Menke

Dieser Film könnte locker 20, 30 Jahre alt sein. Regisseur Kaspar Heidelbach (63) hatte 1997 schon den ersten Fall des Duos inszeniert, Drehbuchautor Uwe Erichsen (81) schrieb seinen letzten "Tatort" in den 80ern für Schimanski, sein Co-Autor Wolfgang Wsyocki war in den 90ern für den "Bergdoktor" zuständig.

Entsprechend bräsig geht es zu: Über die Zustände auf den WM-Baustellen dürfen die Kommissare ein bisschen betroffen sein, ansonsten decken sie routiniert ein traditionelles Beziehungsdrama auf. Der Zuschauer darf zwar mitknobeln, aber das bringt nur nichts: Kurz vor Schluss wird noch ein Unbekannter aus dem Hut gezaubert. Und Komponist Klaus Doldinger (81) kleistert alles mit grotesk unpassender Softsexfilm-Musik zu.

Gediegen und etwas langweilig: Mehr Old-School-Krimi geht eigentlich nicht. Immerhin gibt's keine "Experimente". Die Mehrheit will das ja angeblich so.


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