Mörder von Sophia L. wird vorerst nicht nach Deutschland überstellt

Bayreuth - Im Fall der getöteten Tramperin Sophia L. ist nach wie vor unklar, ob und wann der Tatverdächtige nach Deutschland überstellt wird.

Am 29. Juni bestätigte eine DNA-Untersuchung den schrecklichen Verdacht: Bei der Frauenleiche, die in Spanien gefunden wurde, handelt es sich um die 28-jährige Sophia L.
Am 29. Juni bestätigte eine DNA-Untersuchung den schrecklichen Verdacht: Bei der Frauenleiche, die in Spanien gefunden wurde, handelt es sich um die 28-jährige Sophia L.  © Polizei/dpa

Das entsprechende Ersuchen an die spanischen Behörden sei gestellt, man wisse nicht, wann dort darüber entschieden werde, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Herbert Potzel am Donnerstag in Bayreuth.

Ende vergangener Woche hatten Polizei und Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass es sich bei einer in Nordspanien gefundenen Frauenleiche um die vermisste Studentin handelt. Ein DNA-Abgleich brachte Gewissheit.

Die 28-Jährige wollte am 14. Juni von Leipzig nach Bayern trampen. Sie stieg an der Autobahn 9 in einen Lastwagen mit marokkanischer Zulassung, danach verlor sich ihre Spur. Sophia L. stammt aus Amberg in der Oberpfalz. Dringend tatverdächtig ist der 41 Jahre Lastwagenfahrer, den die spanische Polizei zwei Tage vor dem Leichenfund gefasst hatte.

Auf welche Weise Sophia L. umkam, veröffentlichte die Polizei noch nicht. Auf deutscher Seite führen die Ermittlungen Staatsanwaltschaft und Polizei Bayreuth, da Sophia mutmaßlich in Oberfranken umgebracht wurde.


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