Taucher im Walchensee vermisst: Strömungen und Starkregen verhindern die Suche

Kochel am See - Die Suche nach einem vermissten Taucher im oberbayerischen Walchensee (TAG24 berichtete) ist am Montag zunächst nicht fortgesetzt worden.

Die bisherige Suche nach dem Mann verlief erfolglos, am Montag erschwerte das Wetter die Lage zusätzlich. (Symbolbild)
Die bisherige Suche nach dem Mann verlief erfolglos, am Montag erschwerte das Wetter die Lage zusätzlich. (Symbolbild)  © Armin Weigel/dpa

Grund dafür seien Starkregen und Bewölkung, sagte ein Polizeisprecher. Ob die Suche im weiteren Tagesverlauf wieder aufgenommen werden kann, stand zunächst nicht fest.

Ursprünglich sollten Taucher und speziell trainierte Leichenspürhunde weiter nach dem seit Samstag vermissten Mann suchen.

Der 52-jährige Taucher war mit zwei Tauchpartnern im Walchensee, einem Alpensee oberhalb der Ortschaft Kochel am See im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, unterwegs gewesen.

Beim Auftauchen verloren diese ihn in etwa 90 Metern Tiefe aus den Augen. Wasserwacht und Polizei fanden ihn anschließend nicht.

Der Walchensee ist sehr tief und es gibt dort viele Strömungen. Die Suche nach dem Vermissten gestaltet sich deshalb sehr schwierig.

Der Walchensee in Bayern ist sehr tief und mit vielen Strömungen gefährlich. (Archivbild)
Der Walchensee in Bayern ist sehr tief und mit vielen Strömungen gefährlich. (Archivbild)  © Matthias Balk/dpa

Titelfoto: Armin Weigel/dpa