Taxi-Streik: Fahrer demonstrieren gegen Uber & Co

München - Wer am Mittwoch ein Taxi braucht, könnte große Probleme bekommen: In mehreren bayerischen Städten wie München, Nürnberg, Augsburg und Regensburg wollen Taxi-Unternehmen gegen die geplante Öffnung des Fahrtdienstmarktes protestieren.

Taxifahrer fürchten sich vor der Konkurrenz und wollen am Mittwoch in Bayern ein Zeichen setzten. (Archivbild)
Taxifahrer fürchten sich vor der Konkurrenz und wollen am Mittwoch in Bayern ein Zeichen setzten. (Archivbild)  © dpa/Lino Mirgeler

Von 10.00 Uhr an wollen die Taxizentralen in München keine Aufträge mehr übernehmen. In der Landeshauptstadt wollen Taxifahrer zudem vor der Staatskanzlei demonstrieren. Vielen Taxi-Unternehmen drohe das Aus, wenn die beabsichtigten Lockerungen Realität würden.

Hintergrund sind die Pläne von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), der wesentliche Auflagen für neue Fahrdienste wie Uber streichen will.

So soll für eine Reform des Personenbeförderungsgesetzes die sogenannte Rückkehrpflicht für Mietwagenfirmen mit Fahrern abgeschafft werden. Bislang müssen diese nach jeder Fahrt an den Hauptstandort zurückkehren und dürfen - anders als Taxis - nicht auf der Straße auf Kunden warten.

Taxis müssen sich damit auf mehr Konkurrenz einstellen.

Taxifahrer demonstrier seit Jahren gegen die drohende "Uberisierung". Bald könnte es ernst werden für sie. (Archivbild)
Taxifahrer demonstrier seit Jahren gegen die drohende "Uberisierung". Bald könnte es ernst werden für sie. (Archivbild)  © DPA

Titelfoto: dpa/Lino Mirgeler


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0