Teambuilding im Kanupark! So lustig geht’s beim FSV Zwickau zu

Kentern gehört beim Rafting einfach dazu. Aber den Zwickauer Fußballern passierte dank der Schwimmwesten nichts.
Kentern gehört beim Rafting einfach dazu. Aber den Zwickauer Fußballern passierte dank der Schwimmwesten nichts.

Von Michael Thiele

Markkleeberg - Raftingtour und Grillabend statt eintöniges Bolzen von Kondition!

Vor vier Wochen ist der FSV Zwickau in die Vorbereitung gestartet. Im Training werden die physischen Grundlagen für die neue Spielzeit gelegt. Aber auch abseits des Platzes sind die Kicker der Rot-Weißen richtig aktiv.

Teambuilding wird beim FSV groß geschrieben. Die alten Hasen und die neun Neuzugänge müssen zu einer verschworenen Einheit geschmiedet werden.

Deshalb hat sich Toni Wachsmuth etwas Besonderes einfallen lassen. „Die letzten Jahre haben wir es bei einem Grillabend belassen. Das wollten wir diesmal etwas anders machen“, berichtet der Kapitän.

Gesagt getan! Und so ging es für die FSVer mit ihren Familien in den Kanupark Markkleeberg zum Raften. Über zwei Stunden machten die Drittliga-Profis das Leipziger Neuseenland unsicher.

Während Aykut Öztürk (Reha) fehlte, waren auch die Langzeitverletzten Oliver Genausch und Kevin Böhnisch mit an Bord, mussten das Geschehen aber vom Ufer aus verfolgen.

Kapitän Toni Wachsmuth mit seinem Töchterchen. Der Organisator des Ausflugs musste auf Grund seiner Mittelfuß-Verletzung aber zusehen.
Kapitän Toni Wachsmuth mit seinem Töchterchen. Der Organisator des Ausflugs musste auf Grund seiner Mittelfuß-Verletzung aber zusehen.

Wie auch Organisator Wachsmuth. Der hatte sich in der Vorwoche einen Haarriss im Mittelfuß zugezogen und hielt nun Krücken statt des Padels in der Hand.

Doch das konnte die Laune des Käpt‘ns nicht trüben. „Die Stimmung war super. Das habe ich auch nicht anders erwartet. Außerdem konnte ich die Jungs ja von der Terasse aus beobachten“, gewann Wachsmuth seiner Zuschauerrolle auch Positives ab.

Mitverantwortlich für die Top-Stimmung war vor allem Ronny König (33), der neben Ehefrau Anna auch Sennenhündin Alma und Mischling Mogli mitgebracht hatte.

Die Vierbeiner waren besonders bei den Kindern der Kollegen gefragt. „Ich glaube, Alma und Mogli waren am Ende von allen am meisten geschafft“, meinte „King“ König.

Der war bereits bei einem halben Dutzend Vereine, ein Teambuilding á la Zwickau hat er bisher aber vermisst: „Das hatte etwas Spezielles. Gerade das Kennenlernen der Frauen untereinander ist wichtig.

Denn sie halten uns den Rücken frei. Da ist es wichtig, das sie im Stadion nicht grußlos aneinander vorbeigehen.“
Wenn das nun so ist, bleibt nur zu sagen: Teambuilding gelungen!

Gut zu sehen: Die FSV-Kicker hatten beim Rafting im Kanupark Markkleeberg jede Menge Spaß.
Gut zu sehen: Die FSV-Kicker hatten beim Rafting im Kanupark Markkleeberg jede Menge Spaß.

Fotos: Worbser-Sportfotografie


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