Deswegen geht die Thüringer Polizei mit 1800 Teddys auf Streife

Die kleinen Teddys sollen Vertrauen schaffen. (Symbolbild)
Die kleinen Teddys sollen Vertrauen schaffen. (Symbolbild)  © DPA

Erfurt - Sie sollen in den schwersten Situationen helfen und das nicht nur den Opfern, sondern auch den Polizisten: 1800 Teddys der Deutschen Teddy-Stiftung. Die wurden jetzt an die Thüringer Polizei übergeben.

Am Freitag brachten Dr. Dieter Kindermann, Beiratsmitglied der Deutschen Teddy-Stiftung und Erich Braams, stellvertretender Vorsitzender der Stiftung, die neuen Kollegen zum Thüringer Polizeipräsidenten Uwe Brunnengräber.

Große Knopfaugen und ein kuscheliger Körper aus weichem, braunen Plüsch. Dazu eine beigefarbene Schleife, fertig ist der Tröstebär für Kinder in Zeiten, in denen die Welt um sie herum scheinbar aus den Fugen gerät.

Immer wieder sind Kinder teil von Polizeieinsätzen, die Polizisten müssen dann schnell das Vertrauen herstellen, um den Kindern Trost zu spenden. Das verlangt von den Beamten viel Fingerspitzengefühl und dabei sollen ihnen nun die kuscheligen Teddys helfen. Sie können der Eisbrecher sein, der die Kinder von traumatisierenden Erlebnissen ablenkt und zugänglich macht.

Deswegen gehen die kleinen Helfer ab sofort mit auf Streife und warten sicher verstaut in jedem Streifenwagen auf ihren Einsatz.

Seit der Gründung der gemeinnützigen Stiftung im Jahr 1998 wurden bundesweit bereits 260.500 Tedybären über Rettungsdienste, Feuerwehren, die Polizei und kommunale Einrichtungen verteilt.

Titelfoto: DPA


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