Pukki rockt die Premier League: Kultstürmer bester Torschütze der Liga!

Norwich (England) - Was für ein Saisonstart von Teemu Pukki (29)! Der Kultstürmer begeistert auch in der Premier League und hat für den Norwich City FC in drei Spielen schon fünf Tore erzielt und einen Treffer direkt vorbereitet.

Teemu Pukki (zweiter von links) traf auch an der Anfield Road gegen den amtierenden Champions-League-Sieger FC Liverpool.
Teemu Pukki (zweiter von links) traf auch an der Anfield Road gegen den amtierenden Champions-League-Sieger FC Liverpool.  © Andrew Yates/CSM via ZUMA

Dabei haben sich "die Kanarienvögel" bereits mit den Spitzenteams FC Liverpool (1:4) und FC Chelsea (2:3) duelliert und beide Partien verloren.

Doch Pukki ist momentan nicht mal für einige der besten Verteidiger der Welt ganz auszuschalten.

Der 74-fache finnische Nationalstürmer (18 Tore) traf am 1. Spieltag an der Anfield Road nach einem überragenden Steckpass von Emiliano Buendia zum 1:4-Ehrentreffer für Norwich, nachdem er sich im Rücken von Joe Gomez davon gestohlen hatte, den Ball perfekt annahm, sich so direkt vorlegte und das Leder aus spitzem Winkel an LFC-Keeper Adrián in die lange Ecke schoss.

Seinen großen Auftritt hatte er allerdings gut eine Woche später beim ersten Heimauftritt der "Canaries": Gegen Newcastle United entwickelte sich der frühere Angreifer des FC Schalke 04 zum Matchwinner.

Eine Flanke von Buendia verlängerte Uniteds Verteidiger Jamaal Lascelles genau auf den Fuß von Pukki, der die Kugel volley mit rechts nahm, voll traf und mit diesem wuchtigen Traumtor das 1:0 für City erzielte.

Teemu Pukki wurde für Norwich City gegen Newcastle United mit einem Dreierpack zum Matchwinner

Teemu Pukki (M.) mal ganz menschlich: Hier scheitert der sonst so eiskalte Torjäger an Liverpool-Keeper Alisson Becker.
Teemu Pukki (M.) mal ganz menschlich: Hier scheitert der sonst so eiskalte Torjäger an Liverpool-Keeper Alisson Becker.

Als er von Todd Cantwell am Sechzehner bedient wurde, stoppte der Vollblutstürmer das Spielgerät, verzögerte kurz und jagte das Leder durch die Beine seines Gegenspielers in die kurze Ecke zum 2:0.

Als Cantwell erneut seinen Goalgetter bediente, fackelte der nicht lange, lief mit Tempo an einem Gegner vorbei und erzielte sogar noch das 3:0!

Am Samstag war er nun entscheidend daran beteiligt, dass es gegen Chelsea eine sehr enge Partie wurde.

Von seinem deutschen Mitspieler Moritz Leitner wurde er so bedient, wie er es gerne mag: An der Abseitslinie wandelnd im perfekten Moment in die Gasse angespielt, wo er seine Schnelligkeit ausspielen kann.

Wie gegen Liverpool traf er dank seiner Ruhe vor dem gegnerischen Kasten und seiner starken Schusstechnik zum zwischenzeitlichen 2:2.

Der Finne macht also nahtlos da weiter, wo er in der Vorsaison aufgehört hatte: Mit Toren!

In der zweiten englischen Liga, Championship, setzte er sich mit 29 Treffern und zehn direkten Vorlagen in 43 Spielen die Krone auf und wurde Torschützenkönig.

Das unerwartete Karrierehoch des Teemu Pukki

Teemu Pukki freut sich über seinen 1:4-Ehrentreffer für Norwich City beim FC Liverpool.
Teemu Pukki freut sich über seinen 1:4-Ehrentreffer für Norwich City beim FC Liverpool.

Nun auch in der Premier League?! Zumindest momentan kann nur Manchester-City-Superstar Raheem Sterling (vier Tore) ansatzweise mithalten.

Dabei sah es vor einem Jahr nicht so aus, als würde Pukkis Karriere noch einmal Fahrt aufnehmen können.

Über den FC KTP (Kotkan Työväen Palloilijat) in seiner Heimat zog es ihn zum FC Sevilla B, wo er sich aber nicht durchsetzen konnte.

Beim HJK Helsinki in Finnland spielte er dann stark auf: Drei Tore in der Europa-League-Qualifikation gegen Schalke sorgten dafür, dass die Königsblauen ihn in die Bundesliga holten.

Trotz guter Ansätze kam er auch hier nicht nachhaltig zum Zuge, weshalb es ihn zu Celtic Glasgow weiterzog, wo ihn dasselbe Schicksal ereilte.

Erst bei Bröndby IF Kopenhagen kam er wieder zur Ruhe, zu Selbstvertrauen und Toren: Nach 164 Spielen, 72 Toren und 23 direkten Vorlagen holte ihn der deutsche Coach Daniel Farke nach Norwich.

Der Rest der Geschichte ist bekannt...

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