Teenager erleidet Anfall beim Zocken: Eltern merken nichts, Rettung verläuft äußerst kurios

Großbritannien/USA - Beim Online-Zocken erlitt Aidan Jackson (17) Anfang Januar plötzlich in seinem Schlafzimmer im elterlichen Haus einen Anfall. Seine Eltern bemerkten davon allerdings nichts. Die lebensnotwendige Rettung kam dann aus über 8000 Kilometern Entfernung.

Beim einem Online-Spiel erlitt Aidan Jackson plötzlich einen Anfall. (Symbolbild)
Beim einem Online-Spiel erlitt Aidan Jackson plötzlich einen Anfall. (Symbolbild)  © 123RF/ Dan Grytsku

Man kann schon von Glück reden, dass der 17-jährige Aidan Jackson online spielte und nicht für sich alleine.

Anfang Januar zockte er mit einer Freundin, der 20-jährigen Dia Lathora, mit der er sich auch gleichzeitig unterhielt, als er plötzlich einen Anfall erlitt, berichtet die "BBC".

Diese bemerkte, dass irgendetwas mit dem 17-jährigen Aidan Jackson nicht stimmte. Er war nicht mehr ansprechbar und reagierte nicht auf ihre Fragen.

Natürlich wusste die Online-Bekanntschaft nicht die Telefonnummer des Teenagers und konnte dessen Eltern nicht alarmieren. Was sie aber wusste, war seine Adresse.

Schnell fiel ihr die entscheidende Lösung ein. Sie rief aus den USA bei der Polizei in Großbritannien an und berichtete den Beamten, was passiert war.

Der Notdienst reagierte sofort und fuhr zum Haus des 17-Jährigen. Als ein Rettungswagen und die Polizei bei den Eltern Caroline und Steve Jackson klingelten, erfuhren auch die geschockten Eltern von dem Unglück.

"Wir waren zu Hause und sahen fern und Aidan war oben in seinem Zimmer", berichtet die 48-jährige Mutter Caroline Jackson über den Tag. "Sie sagten, an der Adresse sei ein nicht ansprechbarer Mann", erzählt sie weiter. "Wir sagten, wir hätten niemanden angerufen aber sie meinten, ein Anruf sei aus Amerika gekommen. Ich ging sofort zu Aidan und fand ihn extrem desorientiert vor."

Aidan Jackson konnte versorgt werden und jetzt gehe es ihm wieder besser, so Caroline Jackson. "Wir sind sehr dankbar für das, was Dia getan hat und schockiert, dass wir unten sein konnten und nicht wussten, dass etwas passiert ist."

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