Teile von ICE-Wrack abtransportiert: Strecke weiter gesperrt

Dierdorf – Nach dem Brand an einem ICE auf der Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main laufen nun die Aufräumarbeiten.

Ein Kran und ein Gerätewagen stehen für den Abtransport des betroffenen Zuges bereit.
Ein Kran und ein Gerätewagen stehen für den Abtransport des betroffenen Zuges bereit.  © Deutsche Bahn AG

Knapp zwei Tage nach dem Brand eines ICE-Fernzugs auf der Schnellstrecke Frankfurt-Köln sind in der Nacht zum Sonntag erste Teile der beschädigten Wagen abtransportiert worden.

Die Arbeiten sollten nach Angaben der Bahn möglichst am Sonntag im Laufe des Tages abgeschlossen werden.

Bahnreisende müssen sich aber weiterhin auf Einschränkungen einstellen. "Wir gehen davon aus, dass die Strecke bis Ende kommender Woche gesperrt bleiben wird", bekräftigte die Sprecherin.

Das Feuer in dem Schnellzug war am Freitagmorgen bei Dierdorf in der Nähe von Neuwied in Rheinland-Pfalz ausgebrochen. 510 Passagiere wurden aus dem stehenden Zug gebracht. Fünf Menschen erlitten nach Polizeiangaben leichte Verletzungen. (TAG24 berichtete)

Auslöser des Brandes war nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei ein technischer Defekt. Die Ermittlungen zur genauen Ursache dauerten am Sonntag an.

Titelfoto: Deutsche Bahn AG

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