Hochrangiger Militärchef getötet: Dschihad feuert aus Rache 190 Raketen auf Israel ab 1.650
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Hochrangiger Militärchef getötet: Dschihad feuert aus Rache 190 Raketen auf Israel ab

Militärchef des Islamischen Dschihad im Gazastreifen getötet

Bei einem Luftangriff konnte Israel den Dschihad-Militärchef Baha Abu Al Ata ausschalten. Als Reaktion regnete es 190 Raketen auf das Land im Nahen Osten.

Tel Aviv/Gaza - Israel hat einen Militärchef der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad bei einem nächtlichen Luftangriff im Gazastreifen gezielt getötet. Militante Palästinenser reagierten auf den Tod von Baha Abu Al Ata und dessen Ehefrau am Dienstag mit massiven Raketenangriffen auf israelische Gebiete.

Palästinensische Milizen stehen nach einem israelischen Luftangriff vor dem beschädigte Haus des islamischen Dschihad-Führers Baha Abu Al Ata Wache.
Palästinensische Milizen stehen nach einem israelischen Luftangriff vor dem beschädigte Haus des islamischen Dschihad-Führers Baha Abu Al Ata Wache.

Auch in Tel Aviv heulten mehrfach die Sirenen, Explosionen waren zu hören. Die gefährliche Eskalation löste international Besorgnis aus.

Nach Angaben der israelischen Armee wurden seit den Morgenstunden rund 190 Raketen auf Israel abgefeuert. Dutzende davon seien von der Raketenabwehr Iron Dome (Eisenkuppel) abgefangen worden.

Bei weiteren gezielten Luftangriffen im nördlichen Gazastreifen wurden nach Armeeangaben fünf Dschihad-Mitglieder getötet, die Raketen auf Israel abfeuern wollten. Das Gesundheitsministerium in Gaza bestätigte, insgesamt seien am Dienstag sieben Palästinenser getötet und rund 40 verletzt worden.

Der Dschihad nannte den tödlichen Angriff auf seinen Militärchef eine "Kriegserklärung" Israels, es seien damit "alle roten Linien überschritten" worden. Nach syrischen Angaben wurden bei einem weiteren Angriff der israelischen Luftwaffe auf einen anderen Dschihad-Führer in Damaskus, Akram Al-Adschuri, zwei Menschen getötet. Al-Adschuri selbst sei nur verletzt worden.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu beschrieb Abu Al Ata als "den zentralen Verantwortlichen für Terrorattacken aus dem Gazastreifen". Der Militärchef stehe hinter Angriffen mit Hunderten von Raketen und sei dabei gewesen, neue Attacken zu planen. "Er war eine tickende Bombe." Gleichzeitig betonte Netanjahu, Israel sei nicht an einer weiteren Eskalation interessiert. Israels Armeechef Avi Kochavi sagte, notfalls sei das Militär zu weiteren gezielten Tötungen bereit.

Die Eskalation befeuerte die Furcht vor einem neuen Gaza-Krieg. Nach Medienberichten bemühen sich Ägypten und die Vereinten Nationen hinter den Kulissen intensiv um eine Beruhigung der Lage.

Rund 40 Israelis wurden bei den Raketenangriffen verletzt

Raketen werden vom Gazastreifen Richtung Israel gefeuert.
Raketen werden vom Gazastreifen Richtung Israel gefeuert.

Angesichts der Eskalation berief die israelische Armee Reservisten ein. Es handele sich um mehrere Hundert Reservesoldaten, sagte ein Sprecher in Tel Aviv. Die Nachrichtenseite "ynet" berichtete, sie gehörten vor allem zur Luftwaffe, dem Militärgeheimdienst und dem Zivilschutz. Der neue israelische Verteidigungsminister Naftali Bennett habe zudem in Regionen mit einer Entfernung von bis zu 80 Kilometern vom Gazastreifen eine "Sonderlage" ausgerufen.

Aus dem Gazastreifen abgefeuerte Raketen schlugen nach israelischen Medienberichten direkt in Häusern in Netivot und Kerem Schalom im Süden Israels sowie auf einer dicht befahrenen Schnellstraße südlich von Tel Aviv ein. Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom erlitten rund 40 Israelis bei Raketenangriffen Verletzungen.

In Israel blieben Schulen und Büros vom Süden bis zum Zentrum geschlossen. Der Zugverkehr nahe dem Gazastreifen wurde laut Medienberichten teilweise gestoppt. Die Armee verlegte nach eigenen Angaben verstärkt Truppen ins Grenzgebiet. Die beiden Grenzübergänge von Israel in den Gazastreifen blieben bis auf weiteres geschlossen.

Die Europäische Union forderte ein sofortiges Ende der Raketenangriffe aus dem Gazastreifen und eine rasche Beruhigung der Lage, um das Leben von Israelis und Palästinensern zu schützen. Die Bundesregierung äußerte sich äußerst besorgt und verurteilte den Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen auf das Schärfste. "Es gibt keine Rechtfertigung für Gewalt gegen unschuldige Zivilisten", hieß es in einer Mitteilung des Auswärtigen Amts. "Wir rufen dazu auf, größtmögliche Zurückhaltung zu üben und die Gewalt zu beenden." Auch der Kreml rief nach Angaben eines Sprechers "alle Konfliktparteien" zur Zurückhaltung auf.

Abu Al Ata war ein Anführer der Al-Kuds-Brigaden, des bewaffneten Arms des Islamischen Dschihad im Gazastreifen. Sie gilt als zweitstärkste Extremistenorganisation nach der islamistischen Hamas. In der Vergangenheit hatten beide Organisationen blutige Terroranschläge in Israel verübt.

In der Vergangenheit hatte Israel immer wieder gezielt militante Palästinenser getötet, darunter auch Führungsmitglieder der Hamas. Nach dem Gaza-Krieg 2014 hatte das Militär im Rahmen einer Waffenruhe diese Praxis jedoch weitgehend ausgesetzt.

Israel hatte während des Sechstagekrieges 1967 unter anderem das Westjordanland und den Gazastreifen erobert. Es hat vor zwölf Jahren eine Blockade des Gazastreifens verschärft, die von Ägypten mitgetragen wird. Beide Länder begründen dies mit Sicherheitsinteressen. Die Hamas wird von der Europäischen Union, Israel und den USA als Terrororganisation eingestuft. Sie hat sich die Zerstörung Israels auf die Fahnen geschrieben.

Das nach einem israelischen Luftangriff beschädigte Haus des islamischen Dschihad-Führers Baha Abu Al Ata.
Das nach einem israelischen Luftangriff beschädigte Haus des islamischen Dschihad-Führers Baha Abu Al Ata.
Das israelische Raketenabwehrsystem "Iron Dome" (Eisenkuppel) im Einsatz.
Das israelische Raketenabwehrsystem "Iron Dome" (Eisenkuppel) im Einsatz.
Trauernde tragen den eingewickelten Körper von Baha Abu Al Ata bei dessen Beerdigung.
Trauernde tragen den eingewickelten Körper von Baha Abu Al Ata bei dessen Beerdigung.

Fotos: Mohammed Talatene/dpa, Hatem Moussa/AP/dpa, Saud Abu Ramadan/dpa, Ilia Yefimovich/dpa

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