Bayern siegt im Telekom Cup erst nach Elfmeterschießen

Düsseldorf - Zweimal Elfmeterschießen! Der FC Bayern München musste jeweils vom Punkt antreten, gewann aber sowohl gegen Fortuna Düsseldorf und Borussia Mönchengladbach und ist damit Turniersieger.

Wuchtete den entscheidenden Elfmeter für die Bayern ins Netz: Nationalspieler Niklas Süle (r.), hier im Duell mit Düsseldorfs Oliver Fink.
Wuchtete den entscheidenden Elfmeter für die Bayern ins Netz: Nationalspieler Niklas Süle (r.), hier im Duell mit Düsseldorfs Oliver Fink.  © DPA

Im ersten Spiel, das zeitgleich auch ein Halbfinale war, trafen Gastgeber Fortuna Düsseldorf und der FC Bayern München aufeinander.

Die Hausherren versteckten sich nicht und hatten einige Chancen, obwohl der Deutsche Rekordmeister natürlich die tonangebende Mannschaft war. Doch es blieb torlos - weshalb es zum Elfmeterschießen kam. Dort behielten die Bayern mit 8:7 die Oberhand und zogen ins Finale ein.

In der zweiten Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und Hertha BSC sorgte Gladbachs umworbener Offensivmann Thorgan Hazard für das erste Ausrufezeichen und knallte den Ball in der 5. Minute zur 1:0-Führung für die Elf vom Niederrhein unter die Latte.

Das sollte gleichzeitig auch der Endstand sein. Denn obwohl auch die "Alte Dame" einige Gelegenheiten hatte, gewann die Borussia die Begegnung am Ende verdient.

Die Elf von Trainer Dieter Hecking zog ins Finale gegen die Bayern ein, weil man schlichtweg die spritzigere, technisch versiertere und schnellere Mannschaft war.

Zuerst stand allerdings das Spiel um Platz drei an. Die beiden kräftig durchgewechselten Mannschaft von Düsseldorf und Hertha trafen aufeinander.

Hertha verliert erneut, Bayern schlägt Gladbach!

Erzielte das schönste Tor des Cups: Thorgan Hazard (l.) schoss Borussia Mönchengladbach mit einem herrlichen Distanzschuss gegen Hertha BSC ins Finale.
Erzielte das schönste Tor des Cups: Thorgan Hazard (l.) schoss Borussia Mönchengladbach mit einem herrlichen Distanzschuss gegen Hertha BSC ins Finale.  © DPA

Und der ehemalige Hertha-Torhüter Jaroslav Drobny, der fußballerisch noch nie gut war, bediente mit einem haarsträubenden Fehlpass Herthas Salomon Kalou, der im gegnerischen Strafraum die Übersicht behielt und Pascal Köpke bediente, der mühelos zum 1:0 für die Berliner traf (3. Minute).

Ein bitterer Einstand für Drobny nach seinem Wechsel vom SV Werder Bremen nach Düsseldorf in seinem ersten Spiel für seinen neuen Arbeitgeber.

Als U20-Nationalspieler Sidney Friede sich im Zweikampf gegen Aymen Barkok ungeschickt anstellte und dieser Kenan Karaman bediente, erzielte die Fortuna den 1:1-Ausgleich (11.).

Nach einem riskanten Einsatz von Herthas Karim Rekik gab es Elfmeter, den Düsseldorfs Mittelstürmer Marvin Ducksch souverän zum 2:1 verwandelte (23.), der kurz darauf nach einem Katastrophenfehlpass von Per Clijan Skjelbred auf Vorlage von Benito Raman auch das 3:1 erzielte (32.), was gleichzeitig der Endstand war.

Im großen Finale war zwischen Bayern und Gladbach viel Tempo angesagt. Beide Teams hatten einige Gelegenheiten, ein Tor fiel allerdings nicht, weshalb wieder das Elfmeterschießen entscheiden musste - das die Bayern mit 4:2 gewannen!

Alphonso Davies (r.) feierte für den FC Bayern München ein aufsehenerregendes Debüt im Finale gegen Borussia Mönchengladbach, hier Ibrahima Traoré.
Alphonso Davies (r.) feierte für den FC Bayern München ein aufsehenerregendes Debüt im Finale gegen Borussia Mönchengladbach, hier Ibrahima Traoré.  © DPA

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