Telekom plant freies Internet für Flüchtlinge

„In Dresden soll der Standort Bremer Straße noch in diesem Monat drahtloses Internet erhalten.“
„In Dresden soll der Standort Bremer Straße noch in diesem Monat drahtloses Internet erhalten.“

Von Hermann Tydecks

Dresden - Nach ihrer Flucht nach Deutschland müssen Flüchtlinge mit sehr wenig Geld auskommen. Der Kontakt mit ihren Angehörigen in der Heimat ist praktisch nur über das Internet kostengünstig möglich. Darum will die Telekom helfen, Flüchtlingsunterkünfte mit drahtlosem Internet (WLAN) auszustatten.

„Häufig ist die Verbindung über Email oder Messenger-Dienste die einzige Möglichkeit für Flüchtlinge, mit Verwandten in Kontakt zu treten“, sagt Telekom-Personalchef Christian Illek (51). Darum startet das Unternehmen eine Internet-Offensive in den Erstaufnahmeunterkünften.

Für Sachsen gibt es erste Pläne: „In Dresden soll der Standort Bremer Straße noch in diesem Monat drahtloses Internet erhalten“, kündigt Telekom-Sprecherin Katja Werz (46) an. „Wir übernehmen dafür die Kosten, stellen die Hardware.“

Der Freistaat selbst konnte das bislang vor allem aus Kostengründen nicht leisten, unterstützt darum die Pläne der Telekom.

Foto: Imago


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